Brose-Chef fordert Kaufprämie für Autos – Top News

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In dem Schreiben, das dem Bayerischen Rundfunk vorliegt, heißt es, bereits vor der Corona-Pandemie seien die Autokäufer in Deutschland durch die unsachliche Polemik gegen die heimischen Automobilhersteller und die Dieseltechnologie stark verunsichert gewesen und hätten sich bei der Bestellung von Neuwagen zurückgehalten.

Durch anhaltende Kurzarbeit und die verringerten privaten Haushaltsmittel müsse man jetzt mit weiterer Zurückhaltung bei Autokäufen rechnen, schreibt Stoschek.

Michael Stoschek, der Vorsitzende des Verwaltungsrats der Brose Unternehmensgruppe, fordert eine Kaufprämie für Fahrzeuge mit moderner Verbrennungstechnologie.

Dies schreibt er in einem Brief an Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

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Michael Stoschek, der Vorsitzende des Verwaltungsrats der Brose Unternehmensgruppe mit Sitz in Coburg, hat sich in einem Brief an Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für eine Kaufprämie für Fahrzeuge mit modernster Verbrennertechnologie stark gemacht.

Sollten Impulse für eine rasche Erholung der Automobilproduktion ausbleiben, werde dies zweierlei Konsequenzen haben: Zum einen würden die vielen Kurzarbeiter in der Branche arbeitslos werden.

Zum anderen werde die Schadstoffbelastung durch den Autoverkehr kaum zurückgehen, wenn Fahrzeuge mit modernen Abgastechnologien nur geringfügig die Altbestände ersetzten und Elektrofahrzeuge trotz Förderung in Deutschland kaum Käufer fänden.

Deshalb würde eine Kaufprämie für Autos nicht nur dem Konsumenten helfen, sich in unsicheren Zeiten für eine größere Anschaffung wie ein Neufahrzeug zu entscheiden, zudem würde jedes neue Fahrzeug die Umwelt entlasten und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, so Stoschek.

Verunsicherung der Autokäufer

Kaufprämie sei gut für Arbeitsplätze und Umwelt

Appell an den Ministerpräsidenten

Verbrennungs- vs.

E-Motor

Autobranche in Gefahr

Brose verliert durch Corona Millionen

Die CO2-Emission bei der Herstellung und Entsorgung von Batterien und deren Aufladung aus überwiegend fossiler Stromerzeugung habe zur Folge, dass die Nutzung von E-Fahrzeugen in Deutschland zu einer höheren CO2-Belastung führe, als Autos mit modernsten Dieselmotoren.

Deshalb mache auch die Konzentration einer staatlichen Förderung zum Kauf von E-Fahrzeugen in Deutschland keinen Sinn.

Michael Stoschek, der Vorsitzende des Verwaltungsrats der Brose Unternehmensgruppe, fordert eine Kaufprämie für Fahrzeuge mit moderner Verbrennungstechnologie.

Dies schreibt er in einem Brief an Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Er appelliere deshalb an Söder, die Arbeitsplätze in der Automobilindustrie durch eine Kaufprämie für Fahrzeuge mit modernsten Verbrennertechnologien zu sichern.

Die von deutschen Herstellern und Zulieferern weiterentwickelten Verbrennungsmotoren und Systeme zur Abgasreinigung ermöglichten Emissionswerte, die denen von Elektroantrieben in nichts nachstünden.

Im Zusammenhang mit dem Energiebedarf der E-Mobilität werde außerdem deutlich, dass der Ausstieg aus der Kernenergie nicht nur unter dem Aspekt des Klima- und Naturschutzes und der enormen Kosten für alle Beteiligten als Fehlentscheidung angesehen werden müsse.

Auch damals seien deutsche Unternehmen in der Technologie sicherer und effizienter Kernkraftwerke führend gewesen, so Stoschek.

Nun drohe ein weiteres Mal, dass eine international führende deutsche Industriesparte, wie die Autobranche und ihre Arbeitsplätze, durch politische Entscheidungen ins Abseits gestellt werde und man sich in die Abhängigkeit anderer Länder begebe, so wie dies bei der Gentechnik auch der Fall gewesen sei.

In Folge des Corona-Shutdowns habe die Brose Unternehmensgruppe in den ersten vier Monaten des Jahres fast 600 Millionen Euro Umsatz und 135 Millionen Betriebsergebnis verloren.

Für das Jahr 2020 insgesamt rechne man mit einem Umsatzrückgang von 25 Prozent und erstmals in der Firmengeschichte mit einem vollständigen Ausfall des Betriebsergebnisses.

Brose-Chef fordert Kaufprämie für Autos

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