Bundesliga: Sportausschuss-Vorsitzende hat “gemischte Gefühle” – Top News

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Dagmar Freitag kann den Neustart der Bundesliga am Wochenende nicht recht genießen, sagte sie.

“Ich hab da sehr gemischte Gefühle, also mit Vorfreude auf echte Bundesligaspiele hat das bei mir gar nichts zu tun.

” Und weiter: “Nach allem was wir mittlerweile ausgiebig auch vernommen haben, geht es ausschließlich darum, die letzte Rate der TV-Gelder zu bekommen und dafür muss halt gespielt werden und die DFL hat ein Konzept ausgearbeitet, nach dem das offensichtlich möglich ist.

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Die Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag sagte im Interview mit Bayern 2, dass sie den Bundesliga-Neustart nicht so richtig genießen kann und betont, dass auch dringend über die Finanzlage der Vereine gesprochen werden muss.

Die Sportausschuss-Vorsitzende kritisierte scharf, wie einige der Bundesliga-Vereine wirtschaften: “Wenn die Etats der Clubs so auf Kante genäht sind, dass eine einzige ausbleibende Rate der Fernsehgelder letztlich in die Insolvenz führen würde, dann frage ich mich eigentlich: Wer trägt die Verantwortung für die Aufstellung der Haushaltspläne?”

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Das Konzept an sich sei “sicherlich gut”, sagte Freitag.

“Aber jedes Konzept ist unterm Strich auch nur so gut, wie die praktische Umsetzung vor Ort.

Und da haben wir ja schon mindestens ein ganz schlechtes Beispiel von Hertha BSC vor Augen gehabt, wo man sich nun um gar nichts gekümmert hatte aus meiner Sicht.

Keine Vorfreude

Schlechtes Beispiel von Hertha BSC

Besorgt über die Finanzlage der Vereine

Die Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag sagte im Interview mit Bayern 2, dass sie den Bundesliga-Neustart nicht so richtig genießen kann und betont, dass auch dringend über die Finanzlage der Vereine gesprochen werden muss.

Auf die Frage, ob da grundsätzlich etwas schieflaufe, sagte die Sportausschuss-Vorsitzende: “Aber ganz sicher! Wenn die Etats der Clubs so auf Kante genäht sind, dass eine einzige ausbleibende Rate der Fernsehgelder letztlich in die Insolvenz führen würde, dann frage ich mich eigentlich: Wer trägt Verantwortung für die Aufstellung der Haushaltspläne? Was machen die Aufsichtsräte in diesen Vereinen?” Und weiter: “Ich hoffe wirklich, dass im Nachgang zu diesen Geisterspielen, wenn sie denn tatsächlich zu einem mehr oder weniger regulären Ende der Saison führen sollten, auch diese Fragen wieder auf die Tagesordnung kommen.

Aber wenn ich lese, dass der Investor von Hertha BSC, ein gewisser Lars Windhorst, locker flockig sagt: Na ja, wenn es sein muss, gebe ich auch gerne nochmal 100 oder 200 Millionen Euro mehr – dann frage ich mich natürlich: In welcher Welt leben die eigentlich tatsächlich in diesen Vereinen?”

Bundesliga: Sportausschuss-Vorsitzende hat “gemischte Gefühle”

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