Busunternehmer demonstrieren vor Wirtschaftsministerium – Top News

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Um kurz nach acht Uhr war der Zug im Norden der Landeshauptstadt mit Polizeibegleitung gestartet.

Hupend und mit Spruchbändern auf denen zu lesen war “4.

000 Reisebusunternehmer brauchen ihre Hilfe”oder “Uns steht das Wasser bis zum Hals”, bewegte sich der Korso Richtung Innenstadt.

Ziel war das Bayerische Wirtschaftsministerium in der Prinzregentenstraße.

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Mit einem Korso aus 50 Fahrzeugen haben Reisebusunternehmer am Dienstag vor dem bayerischen Wirtschaftsministerium protestiert.

Sie forderten Hilfen und eine Öffnung ihrer Branche – zumal viele nach eigenen Angaben ein Hygienekonzept vorlegen können.

Über 50 Busfahrer haben am Dienstagmorgen in einem Korso durch München und am Bayerischen Wirtschaftsministerium vorbei auf ihre gegenwärtige Situation aufmerksam gemacht.

Aufgerufen zu der Aktion hatte der Landesverband Bayerischer Omnisbusunternehmen.

Mehr Busse seien nicht genehmigt worden, sagte Geschäftsführer Stephan Rabl.

Es habe aber noch zahlreiche weitere Anmeldungen gegeben.

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Die überwiegend familiengeführten Reiseunternehmen in Bayern beklagen, dass sie seit acht Wochen, genauer seit dem 17.

März, keine Einnahmen mehr haben und es auch jetzt noch keine Lockerungsperspektive für die Branche gebe.

“Uns steht das Wasser bis zum Hals”

Busunternehmen fühlen sich ausgebremst

Dort legten die Teilnehmer einen etwa fünfminütigen Zwischenstopp ein, um Ministeriumsmitarbeitern einen Forderungskatalog zu übergeben.

Nach einer Schleife über den Altstadtring am Isartor vorbei, fuhr der laut Polizei etwa 1,5 Kilometer lange Buskorso wieder aus der Stadt.

Mit einem Korso aus 50 Fahrzeugen haben Reisebusunternehmer am Dienstag vor dem bayerischen Wirtschaftsministerium protestiert.

Sie forderten Hilfen und eine Öffnung ihrer Branche – zumal viele nach eigenen Angaben ein Hygienekonzept vorlegen können.

Der Landesverband fordert deshalb eine schnelle finanzielle Hilfe sowie eine rasche Aufhebung des Busreiseverbotes in Bayern.

Für Unverständnis sorgt bei den Busunternehmern, dass Hotellerie und Gastronomie unter Auflagen demnächst wieder öffnen dürfen, der Fernverkehr bei der Deutschen Bahn ohne wesentliche Beschränkung weiterlaufe, ihre Branche aber ausgebremst werde.

Die Interessenvertretung verweist darauf, dass die Bustouristik ein Hygienekonzept erarbeitet hat und auf einen Neustart gut vorbereitet ist.

Der Verband beschreibt die Lage der Unternehmen dramatisch: Tausende Betriebe stünden allein in Bayern vor einem Scherbenhaufen.

Die komplette Flotte stehe still, Neubuchungen blieben aus, während Kundengelder zurückgezahlt werden müssten und die Fahrzeuge weiter Kosten verursachten.

Die bisher aufgelegten Hilfen reichten bei weitem nicht.

Busunternehmer demonstrieren vor Wirtschaftsministerium

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