Corona-Ausbruch in Schlachthof mit 1. 000 Mitarbeitern – Top News

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“Wir haben deswegen auch sofort Maßnahmen ergriffen”, betonte Huml.

“Das heißt, dass ab heute eine Reihentestung durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit dem Gesundheitsamt vor Ort durchgeführt wird.

” Alle 1.

000 Mitarbeiter würden nun “zügigst” untersucht, kündigte die Ministerin an.

Parallel dazu werde es weitere Ermittlungen geben, um Kontaktpersonen feststellen zu können.

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Nach Corona-Ausbrüchen in Schlachthöfen in mehreren Bundesländern sind nun auch in Bayern Infektionen bekannt: Acht Mitarbeiter eines niederbayerischen Schlachthofs wurden positiv getestet.

Rund 1.

000 Beschäftigte werden deshalb untersucht.

Nach Hunderten Corona-Fällen in Schlachthöfen in anderen Bundesländern ist nun auch ein Betrieb in Bayern betroffen – und zwar im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sagte nach einer Kabinettssitzung in München, sieben Mitarbeiter des Schlachthofs seien positiv getestet worden.

Später korrigierte das Ministerium die Zahl auf acht.

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Die Ministerin berichtete, sie habe am Montagabend von den infizierten Schlachthof-Mitarbeitern erfahren.

Noch am Wochenende hatte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums betont, in Bayern habe es in Schlachthöfen bisher keine “Ausbruchssituation” gegeben.

Daher sei keine Überprüfung von Mitarbeitern in Schlachtbetrieben auf eine Infektion mit dem Coronavirus nötig.

Das Landratsamt Straubing-Bogen wusste nach eigenen Angaben aber schon seit Freitag von den Corona-Fällen bei einem Geflügelschlachter.

Teil der Infizierten lebt in Gemeinschaftsunterkünften

Kontaktpersonen sind in Quarantäne

Landratsamt: Keine Gefahr für Verbraucher

Dutzende neue Fälle in Baden-Württemberg

Tests in allen Schlachthöfen in NRW

Huml erläuterte, nicht die Arbeit am Schlachthof stelle eine besondere Infektionssituation dar.

Die Gefahr einer Ausbreitung des Virus bestehe “vielmehr da, wo die Arbeiter in Gemeinschaftsunterkünften zusammenleben”.

Auch einige der Infizierten in Niederbayern seien in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht – und zwar in unterschiedlichen.

“Deswegen ist es so wichtig, alle wirklich durchzutesten.

Nach Corona-Ausbrüchen in Schlachthöfen in mehreren Bundesländern sind nun auch in Bayern Infektionen bekannt: Acht Mitarbeiter eines niederbayerischen Schlachthofs wurden positiv getestet.

Rund 1.

000 Beschäftigte werden deshalb untersucht.

Seit heute Mittag laufen dem Sprecher zufolge Reihentestungen an dem Geflügel-Schlachthof.

Dafür gebe es vier Teststationen.

In den vergangenen Tagen sei das Testmaterial für die Untersuchung der knapp 1.

000 Mitarbeiter besorgt worden.

Die Mitarbeiter seien Ende vergangener Woche positiv auf Sars-CoV2 getestet worden, sagte Landratsamt-Sprecher Tobias Welck dem BR.

Bisher seien rund 30 Kontaktpersonen ermittelt worden – nicht nur im Kollegenkreis, sondern auch im privaten Umfeld.

Diese befänden sich nun in Quarantäne.

In Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein hatten sich zuletzt Hunderte Mitarbeiter in Schlachthöfen mit dem Coronavirus infiziert.

Erst am Vormittag war bekannt geworden, dass in einem Schlachthof in Birkenfeld bei Pforzheim mehr als 80 weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.

Damit steige dort die Zahl der Mitarbeiter, die mit Covid-19 infiziert sind oder waren, auf rund 400, sagte eine Sprecherin des Landratsamts im baden-württembergischen Enzkreis.

Das ist mehr als ein Drittel der Belegschaft von etwa 1.

100 Mitarbeitern.

Welck fügte hinzu, seines Wissens laufe der Betrieb an dem Schlachthof normal weiter.

Für Konsumenten der Fleischprodukte des Unternehmens bestehe keine Ansteckungsgefahr.

Corona-Ausbruch in Schlachthof mit 1.

000 Mitarbeitern

In Nordrhein-Westfalen werden alle Beschäftigten in Schlachthöfen auf das Virus getestet.

Bis zu 20.

000 Mitarbeiter müssen untersucht werden.

In einer Fleischfabrik in Coesfeld stieg die Zahl der positiv auf das Virus getesteten Arbeiter mittlerweile auf 260.

Bei 571 war das Ergebnis negativ, bei rund 200 Beschäftigten steht der Test noch aus.

Als Konsequenz aus der Häufung der Fälle hatte der Kreis Coesfeld in Abstimmung mit der Landesregierung einen Großteil der geplanten Lockerungen um eine Woche verschoben.

Corona-Ausbrüche wurden darüber hinaus aus einem Betrieb im nordrhein-westfälischen Oer-Erkenschwick sowie einem Schlachthof in Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein gemeldet.

Die steigenden Zahlen lösten auch eine politische Debatte über die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie und die Zustände in den Schlachthof-Unterkünften aus.

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