Corona-Bewältigung: Schweden und Deutschland im Vergleich – Top News

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Und immer wieder wird – bei Reden auf solchen Demos, aber auch in Kommentarspalten – Schweden als positives Beispiel genannt, weil das Land die Freiheiten seiner Bürger*innen in Corona-Zeiten weniger beschneide.

Was ist anders in dem skandinavischen Land als in Deutschland? Eine Faktensammlung.

Schweden geht in der Corona-Krise weniger rigoros vor als Deutschland.

Die einen sehen darin ein Beispiel für bürgerliche Freiheiten.

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Andere verweisen auf hohe Todeszahlen.

Ein #Faktenfuchs zu den Unterschieden zwischen Deutschland und Schweden.

Bei den Demos gegen die Corona-Auflagen gehen verschiedenste Gruppierungen auf die Straße – Impfgegner, Verschwörungstheoretiker, die die ganze Welt manipuliert sehen, Menschen, die im Corona-Virus keine Gefahr erkennen und solche, die ihre Grundrechte über Gebühr eingeschränkt sehen.

Das zeigen die Plakate und Transparente.

!

In einer am 24.

April per Twitter- und Facebook-Livestream übertragenen gemeinsamen Pressekonferenz mit Deutschlands Außenminister Heiko Maas wehrte sich die schwedische Außenministerin Ann Linde allerdings gegen den Eindruck eines allzu liberalen Kurses ihres Landes: “Es ist ein Ammenmärchen, dass sich das Leben nicht geändert hat in Schweden.

Das stimmt einfach nicht.

In Schweden blieb das meiste geöffnet

Die Vorschriften in Schweden

Appell an das freiwillige Verhalten

Strengere Maßnahmen in Deutschland

Deutschland früher, Schweden später

Relativ hohe Todeszahlen in Schweden

Hohe Covid-19-Rate im skandinavischen Vergleich

Strategie auch in Schweden selbst umstritten

Harte wirtschaftliche Folgen

Fazit

Im Unterschied zu Deutschland wurden in Schweden keine Ausgangsbeschränkungen verhängt.

Grundschulen, Vorschulen und Kindergärten blieben geöffnet, ebenso die meisten Geschäfte.

Die Menschen konnten auch weiterhin in Restaurants, Cafés und Bars gehen.

Schweden geht in der Corona-Krise weniger rigoros vor als Deutschland.

Die einen sehen darin ein Beispiel für bürgerliche Freiheiten.

Andere verweisen auf hohe Todeszahlen.

Ein #Faktenfuchs zu den Unterschieden zwischen Deutschland und Schweden.

Die Auflagen, die in Schweden gelten, werden von den Behörden des Landes auf einer Kriseninformations-Seite veröffentlicht.

Mit dem letzten Update vom 4.

Mai lauten die zentralen Punkte:

In Schweden sei es so, erklärte Außenministerin Linde in der Pressekonferenz vom 24.

April, “dass wir rechtlich verbindliche Maßnahmen haben und Empfehlungen.

Das ist eine Art Mischung.

Diese Empfehlungen werden aber als etwas wahrgenommen, was man beachten sollte.

Zudem hat Ministerpräsident Stefan Löfven in einer Fernsehansprache die Schweden dazu aufgerufen, möglichst im Homeoffice zu arbeiten.

Neben den behördlich verhängten Verboten, gibt es in Schweden Appelle an das freiwillige Verhalten der Bürgerinnen und Bürger, die wie eine Überschrift über den Maßnahmen stehen.

“Jedem wird geraten, unnötige Reisen und gesellschaftliche Veranstaltungen zu vermeiden, Abstand zu anderen zu halten und bei Symptomen zu Hause zu bleiben.

Da das Alter ein Risikofaktor ist, wird den über 70-Jährigen empfohlen, soziale Kontakte zu vermeiden”, heißt es in den offiziellen Informationen.

Corona-Bewältigung: Schweden und Deutschland im Vergleich

Deutschland hat hingegen “sehr strikte Maßnahmen ergriffen”, wie Heiko Maas am 24.

April sagte.

Dabei verwies der Außenminister auf die unterschiedlichen Gegebenheiten, insbesondere die unterschiedliche Besiedelung in den zwei Ländern.

Die Maßnahmen in Deutschland waren aber insgesamt mit dem Lockdown nicht nur strikter, sondern setzten auch früher ein als zum Beispiel das schwedische Besuchsverbot von Seniorenheimen ab 1.

April oder die Versammlungsbeschränkung ab 29.

März.

Schweden hat zehn Millionen Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 25 Einwohnern pro Quadratkilometer.

In Deutschland leben 83 Millionen Menschen und die Bevölkerungsdichte liegt bei 237 Einwohnern pro Quadratkilometer – also mehr als neunmal so hoch wie in Schweden.

“Es ist nicht so, dass die Maßnahmen in Schweden so gering sind”, sagte Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, am 20.

April in einem NDR-Podcast.

“Man muss aber schon sagen: Schweden hat das langsam hochgefahren, die Erkenntnis hat sich langsam durchgesetzt.

Und man sieht jetzt, dass die Todeszahlen wirklich zunehmen.

In Deutschland trat die bundesweit beschlossene Kontaktsperre ab 23.

März in Kraft, davor wurden schon deutschlandweit Großveranstaltungen abgesagt.

In Bayern wurde bereits am 13.

März der Besuch in Alten- und Pflegeheimen untersagt, am 16.

März der Katastrophenfall ausgerufen und ab 21.

März galten die Ausgangsbeschränkungen im Freistaat.

Restaurants mussten den normalen Betrieb einstellen.

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