Corona-Folgen bei der Bahn: Eisenbahner befürchten Jobabbau – Top News

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Hommel warnte vor “einer knallharten Sparpolitik auf dem Rücken der Beschäftigten mit einer Halbierung der Ausbildungsplätze und einem Stopp der dringend benötigten Neueinstellungen”.

Die Bahn wolle im Gegenzug für angekündigte staatliche Hilfen etwa fünf Milliarden Euro einsparen, davon etwa 2,25 Milliarden beim Personal.

“Die Umsetzung dieser Vereinbarung zwischen dem Konzern und der Bundesregierung heißt im Klartext: Abbau von weit über 10.

000 Stellen bei der Deutschen Bahn im gesamten Bundesgebiet”, so Hommel.

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Der Bund will die Deutsche Bahn in der Corona-Krise mit zusätzlichen Milliarden unterstützen.

Doch die Eisenbahnergewerkschaft warnt: Im Gegenzug könnten dafür mehr als 10.

000 Stellen wegfallen.

Mehr als 10.

000 Arbeitsplätze sind nach Angaben der Eisenbahngewerkschaft EVG bei der Deutschen Bahn gefährdet.

“Es droht ein dramatischer Stellenabbau”, sagte der EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel der “Bild am Sonntag”.

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Die Fahrgastzahlen der Bahn sind in der Corona-Krise um rund 90 Prozent eingebrochen.

Der Bund will den Konzern mit einer Kapitalerhöhung unterstützen.

Ein gemeinsames Papier des Finanz- und des Verkehrsministeriums geht von Corona-Kosten in Höhe zwischen elf bis 13,5 Milliarden Euro aus.

Dazu tragen auch die Schäden bei der zum Verkauf stehenden Auslandstochter Arriva und der Logistiktochter DB Schenker bei.

6,9 bis 8,4 Milliarden Euro könnten nun fließen, die erste Tranche laut Papier schon in wenigen Wochen.

Darüber hinaus will der Bund eine Erhöhung der Neuverschuldungsgrenze von derzeit rund 25,4 Milliarden Euro inklusive Leasing-Verbindlichkeiten erreichen.

Umstrittene Kapitalerhöhung

Konkurrenz befürchtet Wettbewerbsverzerrung

Der Bund will die Deutsche Bahn in der Corona-Krise mit zusätzlichen Milliarden unterstützen.

Doch die Eisenbahnergewerkschaft warnt: Im Gegenzug könnten dafür mehr als 10.

000 Stellen wegfallen.

Doch das Konzept des Bundes ist umstritten.

Die Konkurrenz befürchtet durch die Eigenkapitalerhöhung eine “Wettbewerbsverzerrung”.

Das Bündnis Mofair, in dem vor allem die Wettbewerber der Deutschen Bahn vereint sind, forderte zuletzt in einem Brief an den Verkehrs- sowie den Haushaltsausschuss des Bundestages, Auslandsbeteiligungen wie Arriva nicht zu unterstützen.

Das Geld solle stattdessen in die Infrastruktur fließen, so dass sie allen Unternehmen zugute komme.

Corona-Folgen bei der Bahn: Eisenbahner befürchten Jobabbau

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