Corona-Gartentrends: Wird mehr Gemüse und Obst angebaut? – Top News

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Selbstversorgung liegt ohnehin seit Jahren im Trend – egal, ob am Balkon, in Hochbeeten oder auf dem Gemüseacker.

Und die Corona-Pandemie scheint der Idee tatsächlich zusätzlichen Schub gegeben zu haben: Die Ausgangsbeschränkungen fielen genau in die Pflanzzeit, viele Menschen waren mehr zu Hause – was lag da näher, als sich an den eigenen Bohnen und Tomaten zu versuchen.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hatte zu Beginn der Corona-Krise geraten, im heimischen Garten mehr Obst und Gemüse anzubauen.

So könne man Lieferengpässen vorbeugen.

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Und tatsächlich: Die Hobbygärtner sind auf dem Vormarsch.

Bei einem “jetzt red i” im Bayerischen Fernsehen hatte Hubert Aiwanger Anfang April dafür geworben, die Bürgerinnen und Bürger sollten selbst Obst und Gemüse anbauen.

Der Hintergrund: Wegen der Corona-Krise könnten Lieferanten von frischem Obst und Gemüse zum Beispiel aus Südtirol als Einkaufsquelle für uns ausfallen.

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Hinzu kommt, dass der Gang in den Supermarkt derzeit nicht wirklich verlockend ist: Gesichtsmasken, Anstehen und Abstandsregelungen stressen eher als dass sie Lust aufs genussvolle Einkaufen machen.

Ein Garten dagegen beruhigt und entspannt.

Für den Hobbygärtner Michael Reißbeck ist sein Gemüseacker in den letzten Wochen zum wertvollen Rückzugsort geworden.

Aufschwung bei Selbstversorgung

Hobbygärtnern macht Freude

Heuer kein gemeinsames Pflanzen

Lebensmittel nicht um die halbe Welt reisen lassen

Das war auch am Gartentelefon der Bayerischen Gartenakademie zu spüren.

Im Moment sei das Interesse am eigenen Kochen und Anbauen stärker als sonst, sagt Marianne Scheu-Helgert vom Gartentelefon: “Ich denke, dass Leute mit Qualitätsbewusstsein, die Zeit haben und sich Zeit nehmen, dass die verstärkt sich mit sehr gutem Gemüse beschäftigen – und noch frischer als im eigenen Anbau geht’s ja gar nicht.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hatte zu Beginn der Corona-Krise geraten, im heimischen Garten mehr Obst und Gemüse anzubauen.

So könne man Lieferengpässen vorbeugen.

Und tatsächlich: Die Hobbygärtner sind auf dem Vormarsch.

Normalerweise säen und pflanzen die rund 60 Hobby-Gärtner des Bamberger Selbsterntegartens gemeinsam, fachlichen Rat bekommen sie von einem pensionierten Gärtner.

Das erleichtert die Pflege der Kulturen, denn viele hier sind blutige Anfänger.

Heuer mussten ein Musterbeet und einige Handreichungen genügen, denn auch am Feld gilt das Kontaktverbot.

Seit einem Jahr ist er beim Bamberger Selbsterntegarten dabei: “Es ist etwas schön Geduldiges, etwas einzupflanzen, wachsen zu sehen und dann auch noch zu schnabulieren.

” Er fühlt sich ein Stück autarker und freut sich, nichts kaufen zu müssen.

Und: Der Garten ist für ihn ein Ort der Entspannung und Entschleunigung.

Selbstversorgerin Birthe Schulz hofft heuer nicht nur auf eine reiche Ernte, sondern auch darauf, dass die Menschen durch die Corona-Krise aufmerksamer geworden sind, dass Lebensmittel nicht um die halbe Welt reisen müssen.

Man könne Obst und Gemüse auch vor der Tür ernten, damit sei man viel besser versorgt und unabhängiger von großen Supermarktketten: “Man kann alleine auf das Feld gehen und für seine Zukunft sorgen.

Corona-Gartentrends: Wird mehr Gemüse und Obst angebaut?

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