Corona-Krise: Batteriehersteller Moll ist insolvent – Top Meldungen

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Der Batteriehersteller Moll aus Bad Staffelstein ist insolvent. Zur Überbrückung der Corona-Krise fehle dem Unternehmen das Geld, heißt es. Gerade erst hatte Moll kräftig in Lithium-Batterien für Elektrofahrzeuge investiert.

Der Batteriehersteller Moll mit Sitz in Bad Staffelstein hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Das meldet das Unternehmen selbst. Schuld sei der durch die Corona-Krise verursachte Absatzrückgang.

Moll liefert Batterien vor allem für den Automobilkonzern Volkswagen. Dort stehen wegen der Ausbreitung des Coronavirus derzeit die Produktionsbänder aber größtenteils still. Die Geschäftsführung glaube jedoch, dass die Herstellung von Batterien in Bad Staffelstein wieder aufgenommen werden könne, wenn die Produktion von Autos nicht allzu lange pausiere.

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Eigenen Angaben zufolge fehle der Firma das Geld, um längere Absatzeinbußen zu überstehen. Die Geschäftsführung rechne damit, dass es selbst nach einem Ende der Corona-Krise Jahre dauern könnte, bis der Absatz in der Autoindustrie wieder das Niveau erreiche, das es vor der Krise hatte. Das Geld fehle unter anderem auch deswegen, weil das Unternehmen zuletzt viel Geld in die Entwicklung von Lithium-Batterien gesteckt habe. Derartige Batterien werden auch für Elektroautos gebraucht.

Die Firma Moll produziert Batterien seit 75 Jahren. Am Standort Bad Staffelstein sind rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. Eigenen Angaben zufolge war das Unternehmen maßgeblich an der Entwicklung von Batterien für Autos mit moderner Start-/ Stopp-Funktion beteiligt.

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