Corona-Krise: Bayern legt Restaurant-Regeln fest – Top News

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In bayerischen Biergärten und Restaurants wird nach der Wiedereröffnung ein Abstandsgebot von 1,5 Metern gelten – sowohl für Gäste als auch für Mitarbeiter.

Familien oder zwei Hausstände können aber an einem Tisch sitzen, auch mit weniger Abstand.

Das erklärte Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann (CSU) nach der heutigen Kabinettssitzung.

Dieses Konzept soll “im Laufe der nächsten Tage” vorgestellt werden.

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Besonderes Augenmerk soll dabei laut der Staatskanzlei “auf eine geeignete Örtlichkeit für die Versammlungen gelegt werden”.

Staatskanzleichef Herrmann kritisierte die Demonstrationen in Nürnberg und München vom Wochenende, bei denen die Auflagen nicht eingehalten wurden.

Es seien viel mehr Teilnehmer da gewesen als angemeldet, die Abstandspflicht sei nicht beachtet worden, “zum Teil ganz absichtlich”.

Bewusst seien auch Passanten angegangen worden.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sei daher beauftragt worden, in Zusammenarbeit mit den Kommunen ein Konzept zu erarbeiten, um ähnliche Situationen zu verhindern.

Die genauen Regeln für Biergärten und Restaurants, ein schärferes “Frühwarnsystem” und eine Ausweitung des Pflegebonus – das bayerische Kabinett hat heute wieder mehrere Corona-Maßnahmen beschlossen und präzisiert.

Alles Wichtige im Überblick.

Ab 18.

Mai gibt es in Bayern wieder Außengastronomie, ab 25.

Mai dürfen Speiselokale auch innen wieder für Gäste öffnen.

Allerdings sind wegen der Corona-Pandemie mehrere Auflagen zu beachten.

Die Details hat das bayerische Kabinett heute beschlossen.

Alle wichtigen Beschlüsse im Überblick:

Auch über ein Nicht-Corona-Thema hat die Ministerrunde beraten – und ein Förderprogramm für die Batterie-Forschung beschlossen.

Laut Staatskanzlei sollen mehrere Investitionsvorhaben in diesem Bereich mit insgesamt über 80 Millionen Euro unterstützt werden.

Der deutlich größere Förderteil kommt allerdings vom Bund – dieser stellt laut Staatskanzlei für “verschiedene Projekte zum Aufbau der Batteriefertigung in Deutschland” rund 1,5 Milliarden Euro bereit.

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Wie bereits bekannt, sollen Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen und Jugendherbergen im Freistaat ab 30.

Mai wieder öffnen können.

Laut Staatskanzlei soll es auch für diesen Bereich zeitnah ein entsprechendes “Rahmenkonzept” geben.

Hier sollen auch die Erfahrungen aus der wieder geöffneten Gastronomie mit einfließen.

Zuständig für das Konzept sind das Gesundheits- und das Wirtschaftsministerium.

Was künftig in Biergärten und Restaurants gilt

Wie mit Demonstrationen verfahren wird

Wie der Fahrplan für die Hotels aussieht

Wie der Pflegebonus ausgeweitet wird

Was ist mit Schwimmbädern und Volkshochschulen?

Wie sehen die aktuellen Corona-Zahlen aus?

Bayern verschärft “Frühwarnsystem”

Beim Herumlaufen in Biergärten und Restaurants wird demnach eine Mundschutz-Pflicht gelten, nicht aber am Tisch.

Auch die Mitarbeiter müssen einen Mundschutz tragen – das gilt auch für die Küche, außer wenn dort der 1,5-Meter-Mindestabstand eingehalten werden kann.

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sprach von einem “guten Konzept”.

Sie appellierte an alle, sich auch wirklich an die Vorgaben zu halten.

Die genauen Regeln für Biergärten und Restaurants, ein schärferes “Frühwarnsystem” und eine Ausweitung des Pflegebonus – das bayerische Kabinett hat heute wieder mehrere Corona-Maßnahmen beschlossen und präzisiert.

Alles Wichtige im Überblick.

Bisher gibt es laut Huml bereits über 180.

000 Anträge auf den bayerischen Pflegebonus.

Über 7.

000 Menschen haben die Prämie demnach inzwischen erhalten – Vollzeitkräfte erhalten 500 Euro, Teilzeitkräfte 300 Euro.

Allerdings gibt es auch lauter werdende Kritik am Ablauf.

Huml appellierte heute an die Arbeitgeber, die benötigte Bestätigung für die Angestellten unkompliziert und zügig auszufüllen.

Den Pflegebonus in Bayern sollen mehr Menschen als bisher geplant erhalten.

Laut Gesundheitsministerin Huml kommen tausende Beschäftigte in der Behindertenhilfe zum Kreis der Berechtigten hinzu.

Bisher waren das Pflegekräfte sowie Rettungsassistenten.

Nun sollen weitere zehn Millionen Euro bereitgestellt werden.

Nach Angaben von Gesundheitsministerin Huml gibt es mittlerweile 44.

933 bestätigte Corona-Fälle in Bayern.

Das sind 219 mehr als am Montag.

Aktuell sind demnach offiziell rund 4.

300 Menschen im Freistaat am neuartigen Coronavirus erkrankt.

Dazu kommt eine Dunkelziffer von Infizierten, die nicht getestet wurden oder die Infektion ohne Symptome überstehen.

Bisher sind im Freistaat laut Huml 2.

202 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Auch für Heilbäder, Kurorte und Thermen soll es laut Staatskanzlei bald ein “tragfähiges Konzept” geben.

Einen Termin für den möglichen Start der Freibad-Saison gibt es allerdings weiterhin nicht.

Auch einen genauen Zeitplan für die Wiedereröffnung von Jugendtreffs und Volkshochschulen teilte das Kabinett heute nicht mit.

Künftig soll es in Bayern nach Angaben von Huml verstärkte Reihentestungen in gefährdeten Bereichen geben – wie Schlachthöfen, in Kliniken oder bei Saisonarbeitskräften.

Ingesamt wurden laut der Gesundheitsministerin in Bayern deutlich über 500.

000 Corona-Tests durchgeführt.

Corona-Krise: Bayern legt Restaurant-Regeln fest

Die in Niedersachsen von einem Gericht gekippte generelle 14-tägige Quarantänepflicht für alle Menschen, die aus dem Ausland einreisen, gilt in Bayern derweil unverändert weiter.

Die Staatsregierung sehe keine aktuelle Notwendigkeit, die Regelung zu verändern, betonte Huml.

Zudem hat das bayerische Kabinett vereinbart, das auf Bundesebene vereinbarte “Frühwarnsystem” im Freistaat zu verschärfen.

Demnach sollen die Behörden nicht erst bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.

000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage aktiv werden.

Vielmehr werden die Gesundheitsämter künftig schon bei 35 Fällen pro 100.

000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen kontaktiert, um den Ursachen des Anstiegs nachzugehen.

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