Corona-Kunst: Bunte Street Art in Los Angeles – Top News

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In Kalifornien hat man schnell mit härteren Maßnahmen der Verbreitung entgegengewirkt, das scheint geholfen zu haben.

Trotzdem: Die Auswirkungen sind auf die Wirtschaft immens.

Und vor allem die Ärmsten leiden: Obdachlose und illegale Migranten, die alle einen schlechten Zugang zu Medizin haben.

Die Straßenkunst stammt von Ruben Rojas, der schon vor der Krise seine Kunstwerke vor allem im strandnahen Santa Monica an diverse Wände gepinselt hat: “Ich benutze Typografie und Farbe für meine Kunst”, erzählt Rojas im Videochat.

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“Farbe macht uns glücklich.

Mit geht es dabei immer um das Positive, die Kraft der Liebe.

Und ich hoffe, dass ich in diesen Zeiten vermitteln kann, dass wir uns von der Liebe, nicht von der Angst leiten lassen sollten.

” So könne vielleicht auch schneller eine Lösung für das Problem gefunden werden, meint der Künstler.

Kalifornien hat bisher fast Glück gehabt in der Corona-Krise.

Der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA vergleichsweise verzeichnet wenig Tote – anders als beispielsweise zu New York.

Etwas über 2.

000 sind es hier bei rund 40 Millionen Einwohnern.

Im Bundesstaat New York sind es fast 20.

000 Tote.

Wer trotz geschlossener Museen Kunst sehen will, wird in Städten wie Los Angeles fündig.

Große Wandbilder, sogenannte “Murals”, machen die Pandemie als Street-Art sichtbar.

Eine große Straße in Santa Monica, eine Stadt, die normalerweise vor Lebensfreude nur so strotzt.

Surfer, Reiche und Schöne laufen hier auf den Gehwegen entlang, im Hintergrund blitzblauer Himmel und Palmen.

Jetzt sind weniger Autos als sonst unterwegs.

Viele Geschäfte sind dunkel, teilweise mit Holzlatten verschlossen.

Trostlos wirkt das alles.

Doch ein kleines Highlight zeigt sich in einer Nebenstraße: ein Wandbild in leuchtend bunten Farben: “Love” (Liebe) steht dort dutzende Male.

Und darüber: “Liebe bedeutet, zwei Meter Abstand zu halten – zusammen schaffen wir das.

Manche Nachrichten sind simpel “Stay Home.

Life is Beautiful” (Bleib zu Hause, das Leben ist schön) in weißer Schrift auf knallrotem Grund ist ebenso eines der meist fotografierten Wandbilder derzeit.

In West Hollywood hat der Künstler “Hijack” zwei Soldaten an eine Wand gemalt,  bewaffnet mit Desinfektionsmittel und Toilettenpapier.

Das Bild wirkt düster und dystopisch.

Nicht alle Graffiti- und Street-Art Künstler wollen positive Nachrichten verbreiten, sondern auch zum Nachdenken anregen, kritisch sein.

!

Alles legal versteht sich – viele Geschäfte holen sich die Künstler, auch um Aufmerksamkeit zu generieren.

 Egal, wo man in Los Angeles entlang fährt – die Straßenkunst ist allgegenwärtig.

Und die Künstler sind schnell, immer am Puls der Zeit.

Nur einen Tag, nachdem der Basketballstar Kobe Bryant sowie dessen Tochter bei einem Hubschrauberabsturz tragisch ums Leben kamen, fanden sich bereits riesige Wandbilder mit den beiden in vielen Ecken der Stadt.

Auch Streetart-Künstler Ruben Rojas will mehr, als nur ein paar Leute zum Lächeln zu bringen.

Er hat seine Corona-Streetart nun auf T-Shirts drucken lassen.

Der Erlös gehe an einen guten Zweck, sagt er: “Ich hatte sowieso schon eine T-Shirt Kollektion auf meiner Webseite.

Und das Geld soll nun an eine Organisation aus LA gehen, die sich um die negativen Auswirkungen der Pandemie kümmert, den Obdachlosen zum Beispiel hilft.

Das ist eine gute Gelegenheit.

” Die ersten paar hundert Shirts habe er schon verkauft, sagt er.

Der Scheck sei demnächst unterwegs.

 

Geschäfte erhoffen sich Aufmerksamkeit

Corona als omnipräsentes Kunst-Thema in Los Angeles

Kalifornien weniger stark betroffen von Pandemie

Kunst soll auch soziale Zwecke unterstützen

Ruben Rojas, meist mit einer Baseballkappe bekleidet, findet, dass sich Los Angeles in der Pandemie erschreckend verändert hat.

Genau deswegen wolle er eine gute Botschaft in die Welt tragen: “Man sieht jetzt seine Lieblingsbar oder seinen Kaffeeladen verrammelt – und es sieht aus wie bei der Zombieserie ‘The Walking Dead’.

Deswegen wollte ich den Läden etwas Gutes tun, habe dort meine Straßenkunst gemalt.

Wer trotz geschlossener Museen Kunst sehen will, wird in Städten wie Los Angeles fündig.

Große Wandbilder, sogenannte “Murals”, machen die Pandemie als Street-Art sichtbar.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur für leere Straßen in der sonst notorisch von Stau verstopften Stadt gesorgt.

Immer wieder sieht man das Thema Corona auch im öffentlichen Raum.

Sei es an der Strandpromenade in Venice Beach, wo sich zwei Menschen mit Mundschutz küssen, gemalt von Künstlerin “Pony Wave”.

Ein Bild, das eher einen romantischen Zugang zu dem Thema findet:

Corona-Kunst: Bunte Street Art in Los Angeles

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