Corona-Neuerkrankungen: Rosenheim reißt erneut Obergrenze – Top News

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Bereits vor einigen Tagen war in der Stadt Rosenheim die Marke von 50 Neuerkrankungen überschritten worden.

Auch damals hatten sich mehrere Asylbewerber in einer Unterkunft infiziert.

Die Bewohner des Heims sind seitdem in Quarantäne.

Eine erneute Verschärfung der Ausgangsbeschränkungen für die Rosenheimer Bevölkerung hatte das nicht zur Folge.

Denn nach Angaben des Rosenheimer Gesundheitsamtes ließ sich das Ausbruchsgeschehen lokal begrenzen, Asylbewerberunterkünfte müsse man “herausrechnen”.

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Der Wert von 50 Neuinfektionen auf 100.

000 Einwohner innerhalb einer Woche gilt als Grenze, bei deren Überschreitung strikte Beschränkungen in der betreffenden Region zur Eindämmung der Pandemie vorsehen sind.

Gegenwärtig sind fünf Orte in Deutschland bekannt, in denen die vereinbarte Obergrenze überschritten wird: neben der Stadt Rosenheim die Landkreise Greiz und Sonneberg in Thüringen, Coesfeld in Nordrhein-Westfalen und Steinburg in Schleswig-Holstein.

Die Stadt Rosenheim hat erneut die Obergrenze von 50 Neuerkrankungen innerhalb einer Woche und hochgerechnet auf 100.

000 Einwohner überschritten.

Nach Behördenangaben liegt das an einer Reihentestung unter Asylbewerbern.

Die kreisfreie Stadt Rosenheim hat die Marke von 50 Corona-Neuerkrankungen innerhalb einer Woche und hochgerechnet auf 100.

000 Einwohner erneut überschritten.

Der Wert habe am Sonntag bei 50,5 gelegen und sei durch eine Reihentestung in einer Asylbewerberunterkunft zu erklären, teilte das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit.

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Auch im Landkreis Rosenheim (29,5) und im benachbarten Landkreis Traunstein (37,8) gibt es nach wie vor vergleichsweise viele Neuinfektionen.

In Traunstein hat sich das Virus in Pflegeheimen stark ausgebreitet.

Die Behörden erließen daher ein Besuchsverbot für die dortigen Krankenhäuser, Altenheime und Unterkünfte für Asylbewerber.

Das Besuchsverbot gilt vorerst bis zum 15.

Mai.

Das bayerische Gesundheitsamt will nach dpa-Angaben künftig eine Frühwarngrenze bei 35 Fällen pro 100.

000 Einwohnern einziehen, um die betroffenen Kommunen warnen zu können und dort rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten.

Wieder Ausbruch in Asylbewerberunterkunft

Landkreise Rosenheim und Traunstein ebenfalls mit hohen Zahlen

Deutschland: Vier Landkreise und eine Stadt reißen Obergrenze

Immer wieder fallen Asylbewerberheime und Ankerzentren in Bayern durch hohe Infektionszahlen auf.

Der bayerische Flüchtlingsrat hatte das bayerische Innenministerium im April deshalb angezeigt, weil in solchen Einrichtungen aufgrund des mangelnden Platzes die Vorgaben zum Schutz vor Corona nur schwer eingehalten werden könnten.

Das Ministerium seinerseits wiegelte ab, laut Innenminister Joachim Herrmann habe man für eine räumliche Entzerrung gesorgt.

Die Stadt Rosenheim hat erneut die Obergrenze von 50 Neuerkrankungen innerhalb einer Woche und hochgerechnet auf 100.

000 Einwohner überschritten.

Nach Behördenangaben liegt das an einer Reihentestung unter Asylbewerbern.

Corona-Neuerkrankungen: Rosenheim reißt erneut Obergrenze

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