Corona-Pandemie: Angst vor Fledermäusen? – Top News

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Bei der Fledermaus-Expertin rufen zum Beispiel Kirchenpfleger an, weil besorgte Kirchgänger sie warnen, sie sollten nicht mehr in den Dachstuhl gehen, um sich nicht anzustecken.

Solche Anrufer kann Anika Lustig beruhigen.

“Unsere heimischen Fledermäuse übertragen mit Sicherheit kein Corona”, sagt sie.

Fledermäuse haben ohnehin kein gutes Image bei vielen Menschen.

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Jetzt gibt es sogar Schlagzeilen, Fledermäuse hätten das Coronavirus auf den Menschen übertragen.

Was ist dran an diesem Gerücht? Ein Besuch bei Fledermaus-Experten in Dillingen.

Abendstimmung im Industriegebiet von Dillingen: Mit einer Stirnlampe auf dem Kopf und einem Gerät zum Aufzeichnen der Fledermausrufe in der Hand steht Anika Lustig vor einer Gewerbehalle.

Sie zählt Fledermäuse gemeinsam mit einigen ehrenamtlichen Helfern.

Derzeit verbringt sie aber auch viel Zeit mit Beratungsgesprächen.

Denn viele Menschen machen sich Sorgen.

Angeblich könnten einheimische Fledermäuse Corona übertragen, heißt es.

Lustig trägt bei der Zählung der Fledermäuse Handschuhe.

Doch das, versichert sie, sollte man immer tun, um sich vor Bissen und Kratzern zu schützen.

Das habe aber nichts mit dem Coronavirus zu tun, das sollte man bei jedem Wildtier machen, das man anfasst.

Zudem versichert Lustig, dass die Fledermäuse regelmäßig auf Viren getestet werden.

Das neuartige Coronavirus komme nicht vor.

In Bayern und Europa gebe es keine Fälle von Sars Cov2 in Fledermaus-Populationen.

Angst vor Fledermäusen in Kirchendächern

Einheimische Fledermäuse haben keine Corona-Viren

Schutzmaßnahmen helfen Fledermäusen und ängstlichen Bürgern

Fledermäuse haben ohnehin kein gutes Image bei vielen Menschen.

Jetzt gibt es sogar Schlagzeilen, Fledermäuse hätten das Coronavirus auf den Menschen übertragen.

Was ist dran an diesem Gerücht? Ein Besuch bei Fledermaus-Experten in Dillingen.

Mit etwas Information konnte sie der Dame die Angst vor den Fledermäusen nehmen.

Und gegen den Fledermaus-Kot auf dem Balkon wurde ein Brett angebracht.

Auch vom Kot der Tiere geht keine Gefahr aus, verrät Anika Lustig.

Der sei vielmehr ein guter Dünger.

Und Fledermäuse fressen sehr gerne Stechmücken.

Immer wieder gebe es auch besorgte Menschen, die vermeintliche Fledermaus-Nester in ihrer Umgebung beseitigen lassen möchten.

So war sie etwa bei einer älteren Dame, die sich aus Angst vor den Fledermäusen nicht mehr auf ihren Balkon getraut hatte.

Corona-Pandemie: Angst vor Fledermäusen?

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