Corona-Pandemie: Stresstest für die US-Demokratie – Top News

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Er bestehe darauf, dass die Vereinigten Staaten so gut auf Coronaviren testeten, dass es für Amerikaner sicher sei, ihre Arbeit wieder aufzunehmen, sagte Trump.

“Wir haben mit Sicherheit gute Arbeit geleistet bei Tests.

” Und auch, wenn einige die Test für wichtiger hielten als andere, seien sie sicher ein wichtiger Teil.

“Und wir haben uns durchgesetzt.

Wir haben weltweit die beste Ausrüstung.

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Die Corona-Krise gibt den Blick auf vieles frei, das in den USA politisch und wirtschaftlich im Argen liegt.

Die Polarisierungsstrategie von Präsident Trump stellt die Demokratie zusätzlich auf die Probe.

US-Präsident Donald Trump sieht ein Problem: Er braucht trotz der Corona-Pandemie gute Konjunkturdaten vor der Präsidentschaftswahl im November.

Auf der anderen Seite will er nicht mit steigenden Infektionszahlen und Toten in Verbindung gebracht werden.

Zudem steigt die Zahl der entdeckten Infektionen pro Tag in einzelnen Bundesstaaten wie Colorado, Nebraska oder Maryland an.

Trump spricht dennoch von landesweiten Fortschritten: “Die Zahlen gehen stark zurück, und sie gehen schnell zurück.

Der Anblick ist wunderschön.

Und das gilt so ziemlich für das gesamte Land.

Die Realität ist komplizierter: Nach Angaben der Regierung werden im Moment jeden Tag fast 300.

000 Menschen in den Vereinigten Staaten auf das neuartige Coronavirus getestet.

Das erklärte Ziel von 500.

000 täglichen Tests erreichen die USA voraussichtlich erst Anfang Juli.

Testziel wird wohl erst im Juli erreicht

Polarisierung entlang der Parteilinien

Keine gefestigte Demokratie mehr?

Der amerikanische Traum ist in Gefahr

Hoffnung auf Widerstandsfähigkeit

Dünnhäutig und reizbar

Der Graben verläuft entlang der bekannten Parteilinien: Acht von zehn Republikanern und deren Sympathisanten sind laut einer Umfrage der “Washington Post” mit der Arbeit der Trump-Administration in der Krise zufrieden.

Neun von zehn Demokraten missbilligen die gegenwärtige Politik.

Die Corona-Krise gibt den Blick auf vieles frei, das in den USA politisch und wirtschaftlich im Argen liegt.

Die Polarisierungsstrategie von Präsident Trump stellt die Demokratie zusätzlich auf die Probe.

Amerikaner sind nun gezwungen sich zu entscheiden: Glauben sie dem Präsidenten, oder glauben sie dessen Kritikern? Trump erreicht nur einen Teil der Bevölkerung.

Die andere Hälfte verachtet ihn.

In einer Anhörung des US-Senats per Videokonferenz zählte die frühere Außenministerin Madeleine Albright, eine Demokratin, die USA schon gar nicht mehr als leuchtendes Beispiel und Gegenpol zu Autokratien wie China auf.

Trump weiß diese Lagerbildung zu seinem Vorteil zu nutzen und aufrechtzuerhalten.

Doch der ständige Streit und das fehlende Vertrauen schaden einer Demokratie, die auf Konsens und Kompromiss angewiesen ist.

Das lähmt die Vereinigten Staaten im Kampf gegen die Pandemie.

Es sei kein Zufall, dass viele Länder die im Kampf gegen das Virus führen, gefestigte Demokratien sind, sagte Albright.

“Dazu gehören Deutschland, Island, Neuseeland, Norwegen, Taiwan und Finnland.

Zufällig alles Länder, an deren Regierungsspitze Frauen stehen.

Corona-Pandemie: Stresstest für die US-Demokratie

Vom Tellerwäscher zum Millionär – das geht nicht mehr.

Und selbst als die Arbeitslosenquote für schwarze Amerikaner im Oktober 2019 historisch niedrig lag, war sie immer noch höher als für Weiße.

Das sei ein Erbe der Sklaverei, erklärte Powell im Programm des Fernsehmagazins “60 Minutes” nüchtern.

Die extreme Polarisierung ist aber nur ein Teil des Problems in den USA.

In der Corona-Krise wird auch die wirtschaftliche, ethnische und soziale Kluft besonders deutlich.

Der Chef der US-Notenbank FED, Jerome Powell, hat die bestehende Ungleichheit längst als Gefahr erkannt.

Bei der Fülle der Probleme, ist es erstaunlich, was trotzdem alles funktioniert.

In der Umfrage der “Washington Post” loben Demokraten und Republikaner vor allem die Arbeit der Gouverneure in den Bundesstaaten.

Ein Erbe, das wirkt: In der gegenwärtigen Krise haben schwarze und hispanische US-Amerikaner überproportional häufig ihren Job verloren.

Viele von ihnen stehen seitdem ohne Krankenversicherung da.

In Bundesstaaten wie South Carolina und Countys wie Prince George nahe Washington D.

C.

sterben schwarze Amerikaner häufiger mit einer Corona-Infektion.

Das hängt meist mit Vorerkrankungen in Folge von Armut zusammen.

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