Corona-Pandemie: USA haben weltweit die meisten Infizierten – Top Meldungen

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Die USA haben inzwischen weltweit die meisten Corona-Infizierten. Präsident Trump will regionale Risikoklassen definieren, um zeitnah die Wirtschaft wieder anzukurbeln. In der Zwischenzeit soll ein Billionen-Paket Abhilfe schaffen.

Ab sofort sind die Vereinigten Staaten das Land mit den meisten Menschen, die vom Coronavirus infiziert sind. 85.500 hat die Johns Hopkins Universität gezählt, mehr als in China oder Italien, den bisher am stärksten betroffenen Staaten. Gut 1.000 Menschen sind inzwischen an der vom Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Das sind weitaus weniger als in Italien, China oder Spanien. Die Zahlen waren in den vergangenen Tagen dramatisch gestiegen, zum einen weil nun mehr getestet wird, und zum anderen, weil die Epidemie erst später begonnen hat.

Die Betroffenen verteilen sich sehr unterschiedlich über das Land. Größter Hotspot mit 38.000 Infizierten ist New York, andere Bundesstaaten haben nur wenige Hundert. Deshalb kündigte Präsident Trump an, dass die einzelnen Regionen in unterschiedliche Risikoklassen eingeteilt würden. Dann könnte Landkreis für Landkreis entschieden werden, ob man Quarantäne verstärkt oder Einschränkungen lockert.

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Die University of Washington hält derweil einer Studie zufolge in den kommenden vier Monaten mehr als 81.000 Virus-Tote in den USA für möglich. Manche Schätzungen gingen sogar von der doppelten Zahl aus, andere dagegen von 38.000 Todesopfern, sagt Studienleiter Christopher Murray. Die große Abweichung begründet er damit, dass die unterschiedlich schnelle Ausbreitung des Virus in verschiedenen Regionen den Forschern Rätsel aufgebe.

Die US-Regierung könnte sich nach Meinung Trumps im Zuge eines Rettungsprogramms an strauchelnden Fluggesellschaften beteiligen. Die USA könnten es nicht zulassen, dass die Airlines wegen der Coronavirus-Epidemie Pleite gingen, sagte Trump im Weißen Haus. Falls die Regierung Fluggesellschaften mit Krediten oder Direkthilfen unterstütze, könne sie sich auch an ihnen beteiligen, sagte er. “Wenn wir das nicht machen, hätten wir keine Airlines mehr”, sagte Trump. Fluggesellschaften sind von der Coronavirus-Pandemie besonders schwer betroffen.

Im riesigen Konjunkturpaket des US-Kongresses sind auch Milliardenhilfen für Airlines vorgesehen. Ob es sich dabei um Kredite, Direkthilfen oder eine Mischung aus beidem handeln würde, war zunächst noch unklar. Der Senat hatte das Konjunkturpaket, mit dem rund zwei Billionen US-Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden sollen, am Mittwochabend beschlossen. Die Zustimmung des Repräsentantenhauses wird heute erwartet.

Die kanadische Regierung hat derweil gegen die mögliche Entsendung von US-Soldaten an die gemeinsame Grenze als Maßnahme gegen die Coronavirus-Pandemie protestiert. Es sei im gemeinsamen Interesse beider Länder, dass die Grenze “entmilitarisiert” bleibe, sagte der kanadische Regierungschef Justin Trudeau. Schärfer äußerte sich Außenministerin Chrystia Freeland: Die Entsendung von US-Truppen wäre ein “völlig unnötiger Schritt, der in unserer Sicht unsere Beziehungen beschädigen würde”, sagte sie. Dies sei nicht die richtige Art, “um einen treuen Freund und militärischen Verbündeten zu behandeln”.

Laut Freeland hat die US-Regierung aber noch keine Entscheidung über die mögliche Truppenentsendung an die Grenze getroffen. Nach Informationen des kanadischen Senders Global News wird im Weißen Haus über die Entsendung von weniger als tausend Soldaten in Grenzgebiete zu Kanada nachgedacht. Sie sollten diesen Überlegungen zufolge mittels Sensortechnik Menschen aufspüren, die illegal die Grenze überqueren. Die USA und Kanada haben wegen der Pandemie die gemeinsame Grenze vorübergehend geschlossen.

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