Corona-Pfunde: Wie wird man die Frust-Kilos wieder los? – Top News

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Laut einer Online-Umfrage haben 27 Prozent der Deutschen schon zu Beginn der Corona-Zeit merklich zugenommen.

Viele fragen sich: Wie wird man die zusätzlichen Pfunde – und manch andere schlechte Gewohnheit – wieder los?

Social Distancing ist das Motto in Corona-Zeiten.

Gleichzeitig bedeutet es aber auch oft Einsamkeit.

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Trost findet so mancher dann beim Essen.

Experten sprechen dabei von “Seelenhunger”.

gibt Tipps, was man gegen die Corona-Pfunde tun kann.

Die einen merken es, wenn sie auf die Waage steigen – die anderen, wenn die Büro-Klamotten plötzlich viel enger sitzen als vor der Corona-Zeit: Die Krise hat nicht nur den Alltag umgekrempelt, sondern auch unsere Ernährung.

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Mandy Kepper z.

B.

hat wegen Corona den Job verloren.

Sich ein bisschen verwöhnen, sich trösten, das Bedürfnis ist nicht nur bei ihr im Moment stärker als sonst.

Auch die Art zu kochen hat sich verändert: Sahne und Butter oder Süßigkeiten stehen viel häufiger auf dem Speiseplan als früher.

Typisch für den “Seelenhunger”, so die Ernährungsexpertin.

Seelenhunger: Wenn die Seele Trost im Essen sucht …

Trick: Kleinere Teller können helfen

Kalorienbombe Alkohol

Turbo für die Corona-Pfunde: Bewegungsmangel

Ganz wichtig: Geduld

Mehr Zeit zum Essen: Die “Frühstücksfalle”

Bewegung als Appetitzügler?

Ernährungsberaterin Monika Bischoff vom Zentrum für Ernährungsmedizin und Prävention (ZEP) am Krankenhaus Barmherzige Brüder in München rät, mit der Frage anzufangen, warum man denn eigentlich in letzter Zeit so viel gegessen hat.

Das könnte mit einem Phänomen zusammenhängen, das Fachleute als “Seelenhunger” bezeichnen.

Auf “Soulfood” ganz verzichten, das muss zum Glück nicht sein.

Doch die Hälfte der Ration tröstet manchmal genauso gut.

Ein guter Trick: Mit einem kleineren Teller fällt es leichter, sich mit der halben Portion zufrieden und satt zu fühlen.

Social Distancing ist das Motto in Corona-Zeiten.

Gleichzeitig bedeutet es aber auch oft Einsamkeit.

Trost findet so mancher dann beim Essen.

Experten sprechen dabei von “Seelenhunger”.

gibt Tipps, was man gegen die Corona-Pfunde tun kann.

Das Problem kennt auch Familie Neuhaus.

Besonders die Kinder, die den ganzen Tag zu Hause sind, sind anfällig für das Essen aus Langeweile.

Das fällt auch den Kindern selbst auf.

Es wird mehr getrunken: Nicht nur aus Frust, sondern manchmal auch, um das Essen, das man sich gekocht hat, gebührend zu würdigen.

Selbst wenn das noch keine Suchtproblematik sein muss – für die schlanke Linie ist es schlecht.

Bischoff rät, sich auch hier zu beschränken.

Beispielsweise statt an sieben Tagen in der Woche nur noch an zwei oder drei Alkohol zu trinken.

Oder den täglichen Konsum auf beispielsweise ein halbes Glas zu beschränken.

Corona-Pfunde: Wie wird man die Frust-Kilos wieder los?

Die mangelnde Bewegung ist eine Art Turbo für die Gewichtszunahme.

Das zeigt der Check im Münchner Zentrum für Ernährungsmedizin und Bewegung.

Nicht alle bewegen sich seit der Corona-Krise weniger.

Viele haben sogar deshalb angefangen zu laufen.

Auch Mandy Kepper hat sich vom Lauffieber anstecken lassen.

Es reichte allerdings nur für die Anschaffung von neuen Laufschuhen.

Dann blieben die guten Vorsätze im Ansatz stecken.

Gleichzeitig fielen der tägliche Weg zur Arbeit per Fahrrad und die gewohnten Sportarten – wie Schwimmen – weg.

Mandy Kepper will es versuchen:

Zu wenig Muskulatur, zu viel Kalorienzufuhr – das ist bei vielen das Problem, das zu den zusätzlichen Corona-Kilos geführt hat.

Die Ernährungsexpertin errechnet für Mandy Kepper, dass sie mit einem Minus von 500 Kalorien pro Tag schon bald wieder ihr Wohlfühlgewicht erreichen könnte.

Das klappt durch weniger Kalorienzufuhr über die Ernährung und mehr Bewegung.

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