Corona-Podcast: Polizei will bei Fußball und Demos durchgreifen – Top News

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Mit Augsburg und Regensburg haben am Wochenende zwei bayerische Fußball-Proficlubs nach wochenlanger Pause wieder ein Heimspiel – wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer.

Sollten sich größere Fangruppen vor den Stadien versammeln, müssen sie mit einem Eingreifen der Polizei rechnen.

“Solche Versammlungen sind nicht zulässig”, stellte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im Interview mit BR-Moderator Thorsten Otto für den Podcast “Corona in Bayern” klar.

Beim Neustart der Fußball-Bundesliga sowie den erwarteten Corona-Demos am Wochenende will die bayerische Polizei mit einem großen Aufgebot die Abstandsregeln durchsetzen.

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Das kündigte Innenminister Herrmann im Podcast mit Thorsten Otto an.

Den Podcast “Corona in Bayern” finden Sie hier.

Er ist wochentags ab ca.

17.

00 Uhr abrufbar im BAYERN 1-Podcastcenter und auch auf BAYERN1.

de, in der App und überall, wo es Podcasts gibt.

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Bei den Demos gegen Corona-Beschränkungen dagegen wird für das Wochenende erneut mit Tausenden Teilnehmern gerechnet.

Nachdem es am vergangenen Samstag vor den Augen der Polizei in München und Nürnberg viele Verstöße gegen Abstandsregeln gegeben hatte und zudem Passanten bedrängt wurden, hat Herrmann den Einsatzkräften ein konsequentes Vorgehen verordnet.

“Es wird keiner reinkommen in die Stadien”

Herrmann: Polizei wird bei Verstößen einschreiten

Demos sollen raus aus den Fußgängerzonen

Zahl der Wohnungseinbrüche halbiert

Weitere Inhalte im Podcast:

Die Polizei im Freistaat ist dem Minister zufolge für mögliche Ansammlungen gewappnet: “Wir sind darauf vorbereitet, haben auch dafür Polizeikräfte.

” Niemand werde in die Stadien hineinkommen, betonte Herrmann.

“Da ist auf jeden Fall genügend Sicherheitspersonal dabei.

” Der CSU-Politiker zeigte sich aber zuversichtlich, dass sich die Zahl der Fans vor den Stadien “sehr in Grenzen” halten werde.

Solche Treffen wären nach Meinung Herrmanns “einfach Unsinn”: “Da kann man ja nicht einmal die Fernsehübertragung dieses Spiels sehen.

Bilder von dicht gedrängten Menschenmengen auf dem Marienplatz oder vor der Nürnberger Lorenzkirche, wie sie vor einer Woche zu sehen waren, sollen laut Herrmann von vornherein vermindert werden.

Deswegen habe er gesagt, Demonstranten müssten von Passanten, die beispielsweise einen Einkaufsbummel in der Innenstadt machen, getrennt werden.

“Damit beschäftigen sich im Moment die dafür zuständigen Kreisverwaltungsbehörden in den Städten.

” Eine Demo in München sei jetzt erfreulicherweise für die Theresienwiese statt für den Marienplatz angemeldet worden.

Beim Neustart der Fußball-Bundesliga sowie den erwarteten Corona-Demos am Wochenende will die bayerische Polizei mit einem großen Aufgebot die Abstandsregeln durchsetzen.

Das kündigte Innenminister Herrmann im Podcast mit Thorsten Otto an.

Demonstranten müssten sich an das Abstandsgebot von 1,5 Metern halten, betonte der Minister.

“Wir sagen auch klipp und klar: Wir können nicht tatenlos zusehen, wenn dagegen vorsätzlich massenhaft verstoßen wird.

Und da würde dann die Polizei am kommenden Samstag auch dagegen einschreiten.

Das sei sicher durch die wochenlangen Ausgangsbeschränkungen bedingt gewesen.

“Es durften über mehrere Wochen die Leute ja sowieso nicht ohne triftigen Grund unterwegs sein.

Und umgekehrt waren eben viele Menschen zu Hause”, erläuterte der Innenminister.

“Und die meisten Einbrecher brechen ja nur in leerstehende Wohnungen und Häuser ein.

Zwar hatten manche Dienststellen der Polizei nach Angaben Herrmanns eine “enorme zusätzliche Belastung”.

Auf manchen Feldern habe die Polizei aber weniger zu tun gehabt: So habe es weniger Verkehrsunfälle gegeben und auch einen Rückgang bei Einbrüchen.

Bayern sei ohnehin das Bundesland mit den wenigsten Wohnungseinbrüchen, aber im Verlauf der Corona-Krise habe sich die Zahl “noch einmal mindestens halbiert”.

Corona-Podcast: Polizei will bei Fußball und Demos durchgreifen

Der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl, will sein Haus endlich wieder für Publikum öffnen.

“Wir können nicht warten bis in den Oktober”, betont der Regisseur.

Damit seine Schauspieler schon vor dem Herbst zurück auf die Bühne können, hat er ein ausgefeiltes Konzept vorgelegt, mit dem er den Sommer zum Theatersommer machen will.

“Vielleicht wird’s auch fad”, sagt er.

“Aber lieber fad, als gar nicht.

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