Corona: Sharing Economy ist out. Kommt nun die Distance Economy? – Top News

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Beispiel Homeoffice.

Das Arbeiten von zu Hause aus war lang verpönt, nun aber bleibe vielen Firmen gar keine andere Wahl, sagt die Zukunftsforscherin Christiane Varga.

“Es hatte sich schon vorher ein Wandel abgezeichnet, aber gerade in traditionelleren Unternehmen ist das Homeoffice nie so richtig in die Puschen gekommen”, so Varga.

Jetzt allerdings müssten zwangläufig Homeoffice-Lösungen ausprobiert werden – und viele merkten, dass das Arbeiten von zu Hause relativ gut funktioniert und dass es eine schöne Ergänzung sein kann, sagt die Zukunftsforscherin.

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Homeoffice, Hausunterricht, Heimkino, Die Corona-Krise zwingt viele von uns dazu, Arbeit, Bildung und Unterhaltung in die eigenen vier Wände zu verlagern.

Schon ist die Rede von einer neuen Trend: Der sogenannten “Distance Economy”.

Eine Videokonferenz der WHO am 24.

April.

Der Generalsekretär ruft Angela Merkel auf – und dann folgt dieser blecherne Akustik-Brei, den viele Videokonferenz-geplagte Arbeitnehmer mittlerweile kennen dürften.

Doch am Ende gibt es ein Happy End und Kanzlerin ist endlich zu hören.

Vermutlich kennen viele Menschen, die gerade im Homeoffice arbeiten, solche Situationen aus ihrem eigenen Arbeitsalltag.

Irgendwer hat immer sein Mikro an, sodass die Hintergrundgeräusche die Dezibel-Zahl eines Laubbläsers erreichen.

Oder im Gegenteil: Irgendwer kann jemand anders nicht hören.

Aber das ist eben eine Folge dessen, was wir gerade Corona-bedingt durchleben: Eine Digitalisierung im Hau Ruck-Verfahren, Transformation auf Speed.

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Manche Geschäftsmodelle, die durch das Netz an Bedeutung gewonnen haben, tun sich hingegen gerade schwer.

“Sharing Economy”, das war beispielsweise ein Hype der Vor-Corona-Zeit.

AirBnB, Uber, Clever-Shuttle: Es ging darum, Autos zusammen zu nutzen oder Wohnungen.

Jetzt, während Corona, möchte aber kaum noch wer mehr mit fremden Menschen nah im Auto sitzen oder in Wohnungen von Fremden wohnen.

Corona beschleunigt den Wandel

Die Sharing Economy schwächelt

Die Distance Economy boomt

25 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten gerade von zu Hause aus, vor Corona waren es nur 13 Prozent.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil möchte, dass man auch nach Corona die Möglichkeit haben soll, von zu Hause zu arbeiten.

Im Herbst will Heil einen Gesetzesentwurf für ein Recht auf Homeoffice vorlegen.

Zur “Distance Economy” gehören Dienste wie der Messenger Slack, die Videokonferenzlösung Zoom, aber auch Netflix, das in Corona-Zeiten den Gang ins Kino ersetzt oder Peleton, eine Firma, die ihren Kunden ein Hightech-Fitnessrad in die Wohnungen stellt, über das man dann an Online-Kursen teilnehmen kann.

Homeoffice, Hausunterricht, Heimkino, Die Corona-Krise zwingt viele von uns dazu, Arbeit, Bildung und Unterhaltung in die eigenen vier Wände zu verlagern.

Schon ist die Rede von einer neuen Trend: Der sogenannten “Distance Economy”.

Und ob sich das nach Corona so schnell wieder ändern wird? Wer weiß.

Die Sharing-Economy ist nach Ansicht vieler Beobachter einer der ganz großen Verlierer der Krise.

Gewinner ist stattdessen ein Wirtschaftszweig, den die Experten “Distance Economy” getauft haben.

Unternehmen der “Distance Economy” bieten Produkte und Dienstleistungen an, die Menschen Distanz zueinander halten lässt.

Und das passiert meistens über das Netz.

Auch das zeigt: Die Corona-Krise wird ohne Zweifel eine Menge Verlierer produzieren.

Aber viel spricht dafür, dass es auch einen großen Gewinner geben wird: Das Internet.

Wenngleich auch nicht jeder im Internet.

Zur Distance Economy gehört aber auch alles, was mit Telemedizin zu tun hat.

Bereits seit 2018 ist es Ärzten möglich, ihre Sprechstunden auch über das Netz zu halten, per Videokonferenz.

Von dieser Möglichkeit machte aber kaum jemand Gebrauch.

Doch dann kam Corona und mit Corona kam das Gebot der räumlichen Distanzierung.

Und so steht die Telemedizin gerade vor dem Durchbruch, glaubt zumindest Florian Weiß, Geschäftsführer des Ärzteportals jameda.

“Das Interesse sowohl auf Patienten – als auch auf Ärzte-Seite ist enorm”, so Weiß.

Die Nachfrage nach Videosprechstunden hätten sich im Vergleich zur Vor-Corona-Zeiten versiebenfacht.

Corona: Sharing Economy ist out.

Kommt nun die Distance Economy?

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