Corona: Straubinger hatte zweiprozentige Überlebenschance – Top News

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Zwei Monate Intensivstation, 16 Tage Koma und wochenlang künstliche Beatmung – der Autohausbesitzer aus Straubing, Bernhard Seubert, überlebte eine massive Covid-19-Infektion.

Zwischenzeitlich hatten ihn sogar einige totgesagt.

Bernhard Seubert, 55 Jahre alt, war bisher immer gesund, hat vorher noch nie ein Krankenhaus von innen gesehen.

Und dennoch: Corona hat ihn fast das Leben gekostet.

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Der Chef des gleichnamigen Autohauses “Seubert” in Straubing ist nach einer massiven Covid-19-Infektion auf dem Weg der Besserung.

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Nach über zwei Monaten Intensivstation, 16 Tagen Koma und wochenlang künstlicher Beatmung geht es jetzt in der Rehaklinik Bad Gögging wieder bergauf für Bernhard Seubert – wenn auch langsam.

Nach wochenlangem Krankenhausaufenthalt und 20 Kilo weniger muss er von der Pike auf alles wieder lernen.

Seubert ist motiviert, denn er hat klare Ziele vor Augen: “Ich werde die Klinik erst verlassen, wenn ich selbstständig gehen kann, wenn ich mich selbstständig pflegen kann, wenn ich mich selber anziehen und die Treppe gehen kann.

Seubert recherchierte Symptome auf Google

Ziele: Gehen, Treppen steigen, selber anziehen

Straubinger Gerücht: Seubert sei tot

Keine Hände gereicht und auf Abstand geachtet

Seubert erhielt Nachrichten: “Lebst du noch?”

Luftröhrenschnitt, Herz-Lungenmaschine, Blutwäsche, Blutplasma-Behandlung, – Bernhard Seubert erlebte das volle Horror-Programm.

Den Straubinger hat der Corona-Virus von einen Tag auf den anderen komplett aus seinem Alltag katapultiert.

Nachdem der 55-Jährige seine Symptome auf Google suchte, kam ihm der Corona-Verdacht.

Dieser wurde anschließend durch die Ärzte bestätigt: “In der Zeit in der sich der Virus in deinen Körper setzt, wenn es darin arbeitet – da macht man viel mit.

Allein schon die Nächte, die Träume, Appetit ist weg, du hast gar keinen Antrieb mehr in dir drin, du kriegst keine Luft mehr.

Wenn ich da noch einen Tag rausgezögert hätte, dann wär ich vermutlich auch erstickt.

Bei mir stand das Spitz auf Knopf.

“, erzählt Seubert.

Zwei Monate Intensivstation, 16 Tage Koma und wochenlang künstliche Beatmung – der Autohausbesitzer aus Straubing, Bernhard Seubert, überlebte eine massive Covid-19-Infektion.

Zwischenzeitlich hatten ihn sogar einige totgesagt.

Ziele, die vor kurzem noch unvorstellbar waren.

Die Ärzte gaben ihm eine zweiprozentige Überlebenschance.

In seiner Heimatstadt Straubing, in der er bei vielen bekannt ist, galt er sogar eine Zeit lang als tot.

Das Gerücht verbreitete sich schnell, dass er den Corona-Virus nicht überlebt hatte.

Seiner 18-Jährigen Tochter wurde sogar das Beileid ausgesprochen.

Für den Autohausbesitzer, die schlimmste Zeit seines Lebens: “Ich hab da einfach ums Überleben gekämpft.

Als ich aufgewacht bin, hab ich gesehen, es sind Beatmungsgeräte da, Schläuche in mir drin.

Es war eine sehr harte, schreckliche Zeit.

Ich hab eine Tochter mit 18 Jahren, die hat sich sehr um mich gesorgt, weil auch keine Information nach außen gedrungen sind.

Dass jetzt draußen Menschen gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren – für Seubert unverständlich: “Ich sehe die Demonstrationen und kann das Verhalten der Menschen nicht nachvollziehen, wenn das Corona von einigen Leuten so runtergespielt wird und lächerlich dargestellt wird.

Ich habe zum Beispiel auch eine Nachricht gekriegt von einem der sagt, ich solle mich nicht so anstellen, das ist kein Corona was ich hab.

Dabei sei er immer gesund gewesen, hatte nie ein Krankenhaus gebraucht und auch das Virus nie unterschätzt.

Wo er sich infiziert hat, ist ihm bis heute ein Rätsel: “Ich kann es mir nicht vorstellen.

Ich hab mich auch vor der Corona-Zeit immer sehr intensiv gepflegt.

Ich hab auch versucht keine Hände zu reichen.

Und falls es nicht anders ging, dann hab ich die Hände gleich gewaschen, desinfiziert und eingecremt.

Ich habe den Abstand immer eingehalten zu den Menschen.

Ich war nur einmal Anfang Februar in einem Faschingsball.

Bei mir war das ein schneller Effekt.

Für den 55-Jährigen hat aber die schlimme Krankheit im Nachhinein auch was Gutes: Er möchte sein Leben komplett umkrempeln.

Arbeit und Erfolg werden ab sofort hinten angestellt, Gesundheit steht bei Bernhard Seubert jetzt an erster Stelle.

Corona: Straubinger hatte zweiprozentige Überlebenschance

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