Coronafälle: Schlechte Zustände in Schlachthof-Unterkünften – Top News

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Nach dem vermehrten Auftreten von Coronafällen in Schlachthöfen hat der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Bayern, Öz, die Zustände in den Mitarbeiter-Unterkünften scharf kritisiert.

Sie seien lausig, sagte er in Bayern 2.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Bayern, Mustafa Öz, hat die Zustände in den Unterkünften für Schlachthof Mitarbeiter nach dem vermehrten Auftreten von Coronafällen scharf kritisiert.

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Öz verlangt, der Industrie zu verbieten, bestimmte Arbeitsbereiche auszulagern: “Unsere Forderung ist klar, dass das Kerngeschäft, die Schlachtung und die Zerlegung, nicht an Werksverträge oder andere externe Dienstleister vergeben werden dürfen.

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) Wenn ich Beschäftigte einstelle, darf ich als Unternehmer doch nicht die Verantwortung abgeben, wie es jetzt gerade in Nordrhein-Westfalen passiert ist.

Mindeststandards nicht eingehalten

Verantwortung der Unternehmer gefordert

Keine Corona-Tests in bayerischen Schlachtbetrieben

Bei Firma Wolf in Schwandorf keine Verdachtsfälle

Nach den Worten des Gewerkschaftschefs unterlaufen die Fleisch-Unternehmen die deutschen Mindeststandards bei den Arbeitsbedingungen bewusst, indem sie ausländische Arbeitnehmer nicht direkt anstellen, sondern über Zwischenunternehmen: “Vor allem ist das Perfide daran, dass die großen Schlachtunternehmen, die es in Deutschland gibt, das System so fahren.

Die haben (.

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) Vertragspartner aus Osteuropa, die die Menschen anstellen und sie wirklich zusammenpferchen.

Nach dem vermehrten Auftreten von Coronafällen in Schlachthöfen hat der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Bayern, Öz, die Zustände in den Mitarbeiter-Unterkünften scharf kritisiert.

Sie seien lausig, sagte er in Bayern 2.

Anders als in Nordrhein-Westfalen ist in Bayern keine Überprüfung von Mitarbeitern in Schlachtbetrieben auf eine Infektion mit dem Coronavirus angeordnet worden.

Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mit.

Ein Sprecher erklärte, Tests seien derzeit nicht erforderlich, in Bayern habe es in Schlachthöfen keine “Ausbruchssituation” gegeben.

Man beobachte die weitere Entwicklung aber intensiv.

In Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sind zahlreiche Corona-Infektionen aufgetreten.

Bei Mitarbeitern in einem Coesfelder Schlachthof wurden bereits 230 Infektionen festgestellt.

In einem Schlachthof in Bad Bramstedt (Kreis Segeberg) waren zuvor insgesamt 109 Beschäftigte positiv getestet worden.

Einer der großen Fleischverarbeitenden Betriebe in Bayern ist die Firma Wolf Wurstspezialitäten GmbH mit Hauptsitz in Schwandorf in der Oberpfalz.

Wie eine Sprecherin des Unternehmens auf BR-Anfrage am Samstag mitteilte, gab es zum Anfrage-Zeitpunkt keine Corona-Verdachtsfälle oder Erkrankungen unter den Mitarbeitern.

Anders als bei vielen anderen fleischverarbeitenden Betrieben beschäftigt die Firma Wolf laut Sprecherin aber auch keine reinen Leiharbeiter.

Container-Unterkünfte für Mitarbeiter gibt es nicht, die meisten Werkvertragsmitarbeiter arbeiteten schon seit vielen Jahren für die Firma Wolf und lebten in Schwandorf.

Coronafälle: Schlechte Zustände in Schlachthof-Unterkünften

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