Coronakrise: Kuka beantragt Kurzarbeit – Top Meldungen

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Der Augsburger Roboterbauer Kuka zieht Konsequenzen aus den Ausfällen wegen Corona. Das Unternehmen beantragt Kurzarbeit. So sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden.

In der Nacht auf Donnerstag ist bei Kuka eine Betriebsvereinbarung über Kurzarbeit unterschrieben worden. Wie das Unternehmen dem BR sagte, wurden am Mittag die Mitarbeiter informiert. Die Vereinbarung lege die konkreten Bedingungen für die Kurzarbeit fest. Danach erhielten die betroffenen Mitarbeiter für die Tage, an denen die Regelung greife, nicht nur 60 Prozent des bisherigen Lohns wie gesetzlich vorgeschrieben, sondern 80 Prozent.

Eltern bekämen 87 Prozent – auch jene, die über den entsprechenden Beitragsbemessungsgrenzen lägen. Die Kurzarbeit solle zunächst für bestimmte Unternehmensbereiche gelten. So laufe beispielsweise die Produktion nach wie vor gut, weil die Lieferketten stünden, Aufträge langfristig vergeben seien und abgearbeitet würden.

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Weniger ausgelastet sei dagegen der Bereich Customer Service. Im Kundenservice habe man weniger zu tun, weil die Kunden fehlten. Auch Abnehmer-Firmen hätten geschlossen oder auf Kurzarbeit umgestellt. Ebenso geschlossen sei das “Kuka-College”.

Die Maßnahme sei zunächst auf ein Jahr befristet, die Dauer sei abhängig vom Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen. So müsse ein Bezug zum Coronavirus bestehen. In den betroffenen Bereichen seien betriebsbedingte Kündigungen für die Dauer der Maßnahme ausgeschlossen. Am Standort Augsburg beschäftigt Kuka 3.500 Mitarbeiter, weltweit 14.000.

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Eltern auf Kurzarbeit sollen bei Kuka mehr Geld bekommen

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Kuka beschäftigt in Augsburg 3.500 Menschen

Coronakrise: Kuka beantragt Kurzarbeit

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