Coronakrise treibt ländliche Krankenhäuser ins Defizit – Top News

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Es gab immer wieder Studien, wonach in Deutschland viele Krankenhäuser schließen sollten.

600 statt heute 1.

800 bis 1.

900 Kliniken würde es in Deutschland nur noch geben, sagt der Vorstand der Arberlandkliniken Christian Schmitz, wenn die Schließungspläne umgesetzt worden wären.

Dann hätten wir Bilder erlebt wie in Italien oder England, mit Patienten auf den Fluren, glaubt die Regener Landrätin Rita Röhrl (SPD).

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In der Coronakrise war man im ganzen Land froh, viele Kliniken zu haben.

Trotzdem hat die Krise für die meisten Kliniken satte Defizite gebracht.

Vielen kleinen Kliniken im ländlichen Raum bringt die Coronakrise satte Defizite.

Denn sie mussten einen Großteil der Betten für Covid-19-Patienten frei halten.

Jedoch gab es weniger Fälle als gedacht.

Werden sie jetzt erst recht geschlossen?

Wie wirkt sich die Coronakrise auf die kleinen, ländlichen Krankenhäuser aus? Einerseits bescherte Corona den meisten Kliniken hohe Verluste.

Andererseits: was wäre gewesen, wenn die Zahl der schwer an Covid-19 erkrankten Personen massiv angestiegen wäre und keine Betten vorhanden gewesen wären?

!

Es gab weniger Corona-Fälle als gedacht, aber die Verpflichtung, einen Großteil der Betten für Covid-19-Patienten frei zu halten.

Ergebnis: Tausende leere Betten im ganzen Land, die mit einer Pauschale von 560 Euro pro leerem Bett am Tag vergütet werden.

Kliniken wie die Arberlandkliniken im Landkreis Regen, die zum Beispiel mit Knie-, Wirbelsäulen- oder Gefäßchirurgie viel mehr Geld verdienen und in den letzten Jahren immer im Plus waren, werden heuer ein sattes Defizit einfahren.

Allein für den Monat März rund 600.

000 Euro Minus.

Dabei sind weitere Finanzausfälle und Mehrkosten durch Coronatests und Schutzkleidung noch gar nicht miteingerechnet.

Schadet die Coronakrise am Ende also den kleinen Häusern mehr als dass sie ihnen nutzt?

Bilder wie in Italien oder England

Coronakrise verschärft defizitäre Lage in den Kliniken

Corona bringt wohl keine Rettung für Klinikstandort Roding

Vielen kleinen Kliniken im ländlichen Raum bringt die Coronakrise satte Defizite.

Denn sie mussten einen Großteil der Betten für Covid-19-Patienten frei halten.

Jedoch gab es weniger Fälle als gedacht.

Werden sie jetzt erst recht geschlossen?

Oder schafft es die Krise, dass man die Schließungspläne für defizitäre Kliniken nochmal überdenkt? Im Nachbarlandkreis Cham hofft man in der Stadt Roding, dass der Chamer Kreistag seine Pläne, die stationäre Versorgung dort zu schließen, nochmal diskutiert.

Der Beschluss, die Betten in Roding aufzugeben und dort lieber eine fachärztlich ambulante Versorgung oder auch eine Krankenpflegeschule einzurichten, ist schon vor Corona gefallen.

Während der Krise wurde aber ausgerechnet Roding Covid-19-Schwerpunkthaus, weil es dort eben viele leere Betten gab.

Am Ende waren es aber selbst in Spitzenzeiten nur 22 Fälle.

Deshalb findet Landrat Franz Löffler (CSU), dass man zwar durch die Krise neue Ideen für die Zukunft des Krankenhauses Roding entwickeln kann.

Aber ein ganzes Krankenhaus nur für eine Pandemie auf Dauer vorzuhalten, müsse bezahlbar bleiben.

Corona bringt also wohl keine Rettung für Roding.

Coronakrise treibt ländliche Krankenhäuser ins Defizit

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