“Couragiert”: Polizei dankt Jäger und Jagdhund für Hilfe – Top News

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Zur Anerkennung des, wie es in einer Pressemitteilung der Polizei heißt, “vorbildlichen und couragierten Verhaltens” des Duos, überreichte der Leiter der Polizeiinspektion Waldsassen Jäger Häuslmann ein Dankesschreiben des Oberpfälzer Polizeipräsidenten Norbert Zink.

Außerdem gab es eine finanzielle Belohnung.

Dank einem Jäger und seinem Jagdhund konnte die Polizei im Mai einen mutmaßlichen Serieneinbrecher dingfest machen – dafür bedankte sich die Polizei jetzt bei der Spürnase und seinem Herrchen.

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Mithilfe eines Jägers und dessen Hundes war der Polizei in Waldsassen bereits im Mai ein mutmaßlicher Serieneinbrecher ins Netz gegangen – jetzt bedankte sich die Polizei offiziell bei Jäger Markus Häuslmann und Jagdhund “Finn von Dyckerland”

Im Gespräch mit dem BR fasst Markus Häuslmann den Vorfall noch einmal zusammen: Er war gerade auf seinem morgendlichen Kontrollgang durch sein Jagdrevier unterwegs, als Hund “Finn” anfing zu bellen.

Aufmerksam geworden, hätte er dann in der Nähe eine Schubkarre mit vermutlichen Diebesgut entdeckt – rund um Waldsassen hatte es zum Zeitpunkt eine Einbruchsserie gegeben.

Vorbildliches und couragiertes Verhalten

Diebesgut in Schubkarre entdeckt

Hund alarmiert Herrchen

Mutige Konfrontation führt zu Festnahme

Zur Belohnung: Trockenfleisch

Daraufhin hätte er den Verdächtigen aufgefordert, aus seinem Versteck zu kommen: “Oder ich lasse den Hund frei.

” Der Mann war scheinbar aber so verängstigt, dass er sich nicht mehr bewegte.

Daraufhin habe er die Polizei verständigt, die den Mann festnahmen.

Dank einem Jäger und seinem Jagdhund konnte die Polizei im Mai einen mutmaßlichen Serieneinbrecher dingfest machen – dafür bedankte sich die Polizei jetzt bei der Spürnase und seinem Herrchen.

Für den Jäger ist klar: Der Fund und die Einbrüche hängen zusammen: “Wer stellt sonst eine neue Motorsäge ins Gebüsch?” Hund “Finn” hörte derweil nicht mehr auf zu bellen.

Im Gebüsch habe er dann einen Mann ausmachen können.

Der Jäger war alarmiert: “Ich kenne meinen Hund”, so der Jäger, “wenn der so anschlägt, ist was los”.

Die Belohnung, die Häuslmann für seine Mithilfe von der Polizei erhalten hat, wird laut dem Jäger in gleichen Teilen verteilt: Finn bekommt dafür seine Lieblings-Leckerei: getrocknetes Fleisch.

Wie sich herausstellte, war der Verdächtige der Polizei bereits bekannt.

Laut Polizei konnten dem 37-Jährigen mittlerweile mehrere Einbrüche und Diebstähle rund um Waldsassen zugeordnet werden.

Der Mann sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Hund “Finn” ist laut seinem Herrchen übrigens wirklich “adelig”: Er stammt aus dem Zwinger “Dyckerland” in Düsseldorf – und hat laut Häuslmann einen ruhmreichen Vorfahren: So habe Finns Vater unter einem Berufsjäger bereits am Stockholmer Flughafen erfolgreich nach Drogen gefahndet.

“Couragiert”: Polizei dankt Jäger und Jagdhund für Hilfe

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