Der Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands sinkt 2019 auf 245,5 Mrd. Euro

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Der Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands ging 2019 um zwei Milliarden Euro auf 245,5 Milliarden Euro zurück. Dies geht aus dem am 23. März von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Monatsbericht hervor.

In Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) sank der Saldo laut Bericht auf 7,25%. Die Quote ging damit das vierte Jahr in Folge zurück und lag nun „deutlich unter“ ihrem Höchststand von 8,5% des BIP im Jahr 2015.

Die "sehr zurückhaltende Entwicklung" des Welthandels hinterließ eine "sichtbare Beeinträchtigung" der deutschen Exportbilanz, "während die Warenimporte trotz des Abschwungs im deutschen Industriesektor relativ stark anstiegen", stellte die Bank fest.

Günstigere Einfuhrpreise, insbesondere für Rohöl, hatten jedoch „einen positiven Wertbeitrag“ zur deutschen Außenhandelsbilanz geleistet.

"Aus heutiger Sicht ist es unwahrscheinlich, dass der deutsche Leistungsbilanzsaldo in den kommenden Jahren wieder steigen wird", schloss die Deutsche Bundesbank.

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