Der unverstandene Milliardär: Dietmar Hopp wird 80 – Top News

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Hopp hatte 1972 zusammen mit vier Kollegen von IBM den heutigen Software-Riesen SAP gegründet und in den folgenden Jahrzehnten durch den großen Erfolg des Unternehmens ein Vermögen verdient.

Der Mäzen des Fußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim und Mitbegründer des SAP-Konzerns, Dietmar Hopp, wird heute 80.

Sein Engagement bei der TSG rückte ihn in den Mittelpunkt einer der schwersten Krisen des deutschen Fußballs.

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Als die TSG 1899 Hoffenheim im Jahr 2008 in die Bundesliga aufstieg, war die Grundlage dafür zu einem großen Teil das finanzielle Engagement von Dietmar Hopp.

Der mehrfache Milliardär gilt als einer der reichsten Deutschen.

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Doch der Coronavirus verschafft dem stets umstrittenen Mehrheitseigner des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim auch ein wenig Luft in einer Auseinandersetzung, die den deutschen Fußball schwer erschütterte.

Bis die Regelungen zur Eindämmung des Virus die Stadien leerten, stand Hopp im Fokus einer der schwersten Krisen des deutschen Fußballs.

Wegen Corona feiert er zuhause

Verschnaufpause durch Pandemie

Fanszene reagiert reserviert auf Friedensangebot

Hopp: Würde oftmals viel lieber Golf spielen

800 Millionen für gemeinnützige Zwecke

Absage an Donald Trump für Impfstoff-Exklusivrechte

Seinen 80.

Geburtstag wollte der Jubilar eigentlich mit der Familie in Südfrankreich feiern, doch Corona verhinderte das.

Nun feiert er zuhause.

“Wir wohnen, durch eine Wiese getrennt, in der Nachbarschaft mit den Enkeln, sodass wir uns wenigstens sehen und zuwinken können”, erzählt er.

Doch auch die Pandemie scheint nur für eine Art “Waffenstillstand” zwischen den Lagern zu sorgen.

Auf das Angebot Hopps, “alles zu vergessen, wenn es von nun an Geschichte” ist, reagierte die Fanszene reserviert.

Der Mäzen des Fußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim und Mitbegründer des SAP-Konzerns, Dietmar Hopp, wird heute 80.

Sein Engagement bei der TSG rückte ihn in den Mittelpunkt einer der schwersten Krisen des deutschen Fußballs.

Es ging um Kommerz-Kritik, Beleidigungen, Hetze, Kollektivstrafen und Spielunterbrechungen.

Der Fußball schien um seine Zukunft zu fürchten – bis das noch größere Virus-Problem auf den Plan trat.

Indirekt gibt Hopp sogar zu, dass er es beim Blick zurück vielleicht anders gemacht hätte.

“Wenn ich etwas bereue, dann die Tatsache, dass ich nach meinem Ausscheiden aus der SAP zu viele Aktivitäten entfaltet habe, die mich sehr in Beschlag nehmen”, äußerte der gebürtige Heidelberger: “Ich würde oftmals sehr viel lieber Golf spielen.

Vor diesem Hintergrund wird sich Hopp im stillen Kämmerlein wohl weiter die Frage stellen, warum er den Kraichgauer Dorfverein mit mehreren hundert Millionen Euro aus seinem Privatvermögen zum Erstligisten gemacht hat.

Hätte er es nicht getan, wäre dem Mitbegründer des Software-Giganten SAP all der Ärger der vergangenen Jahre erspart geblieben.

Der unverstandene Milliardär: Dietmar Hopp wird 80

Die Hassplakate und die – angesichts von Millionentransfers und Millionen für Fernsehrechte – kruden Kommerzialisierungsvorwürfe angeblicher Fußballfans wirken bei einem Blick auf weitere Zahlen noch unverständlicher und haltloser: Rund 800 Millionen Euro hat Hopp in gemeinnützige Zwecke gesteckt.

Damit hat der Diplom-Ingenieur der Allgemeinheit mehr als doppelt so viel Geld zur Verfügung gestellt wie er der TSG zur Verfügung stellte.

Gerechtigkeit ist für Hopp ein wichtiges Gut.

Zu Beginn der Corona-Krise war der frühere Kreisliga-Stürmer einer der ersten, der für Solidarität unter den Klubs geworben hat.

Zudem verwahrte sich Hopp in seiner Rolle als Mehrheitseigner von CureVac gegen angebliche Versuche des US-Präsidenten Donald Trump, der bei der Tübinger Firma das Exklusivrecht für einen möglichen Impfstoff kaufen wollte.

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