DFB-Bundestag beschäftigt sich mit dem Pulverfass 3. Liga – Top News

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Der seit Wochen tobende und am Wochenende nochmals entfachte Streit zwischen Befürwortern und Gegnern einer Saison-Fortsetzung strebt nun dem Höhepunkt zu.

Sogar Klagen wurden angedroht.

Einige Vereine wollen sich nämlich nicht mit der vom Verband gewünschten Saisonfortsetzung abfinden.

Nach dpa-Informationen haben die Landesverbände Sachsen und Sachsen-Anhalt einen Abänderungsantrag eingebracht, in dem sie den Abbruch fordern.

Die Spielzeit 2019/20 soll mit dem Tabellenstand zum Zeitpunkt der Aussetzung nach dem 27.

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Spieltag ohne sportliche Absteiger gewertet werden.

Aufsteigen sollen die ersten drei Teams, die Relegation des Tabellendritten gegen den Zweitliga-16.

soll entfallen.

Die DFB-Führung will die Saison hingegen zu Ende bringen und hat dafür einen konkreten Spielplan bis zum 4.

Juli festgelegt.

Auch die bayerischen Drittligisten streben auf jeden Fall eine sportliche Entscheidung an.

Für den Deutschen Fußball-Bund birgt der virtuelle Bundestag am Montag gehörigen Zündstoff.

Zentrales Thema für das Gremium unter DFB-Präsident Fritz Keller ist der immer schärfer werdende Streit um Saisonfortsetzung der 3.

Liga.

“Es geht darum, das Fußball-System zu erhalten”, mahnte DFB-Präsident Fritz Keller die 262 Delegierten des DFB-Bundestags (am Montag, 25.

5.

2020) angesichts der zu erwartenden heißen Diskussionen um die ab 30.

Mai geplante Saison-Fortsetzung in der 3.

Liga.

“Die Situation ist schwierig und das bringt keine einfachen Lösungen”, prophezeite der DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius am Sonntagabend in der Sportschau.

Die Mehrheit sei für eine Saisonfortsetzung.

Er gehe “davon aus, dass auch entschieden wird, dass weitergespielt werden soll”.

Damit würden Rechtsstreitigkeiten vermieden, “die mit einem Saison-Abbruch zwingend verbunden wären”, sagte der Funktionär.

Sein Credo lautet: “Sportlicher Wettbewerb soll auf dem grünen Rasen stattfinden und nicht am grünen Tisch”.

Nur wenig Chancen auf Erfolg werden dabei einem Antrag des Saarländischen Verbandes auf Einführung einer zweigleisigen 3.

Liga mit jeweils 18 Mannschaften pro Staffel eingeräumt.

“Ich glaube nicht, dass der eine Mehrheit finden wird”, sagte Curtius.

Auch eine Aufstockung der 3.

Liga auf 24 oder 25 Teams, für die sich der FC Carl Zeiss Jena stark macht, hat nach Ansicht des DFB-Generalsekretärs kaum Erfolgsaussichten.

Widerstand aus Sachsen und Sachsen-Anhalt

Antrag aus dem Saarland: Einführung einer zweigleisigen 3.

Liga

Frauen-Bundesligisten “viel konstruktiver”

Ermächtigung zu relevanten Folgeentscheidungen angestrebt

Ein weiterer Punkt auf der Agenda ist die Ermächtigung des Vorstandes, im Falle möglicher neuer Entwicklungen nach dem Bundestag alle relevanten Folgeentscheidungen zur 3.

Liga und Frauen-Bundesliga treffen zu können.

“Das kann auch ein Saisonabbruch sein”, betonte Curtius.

Für den Deutschen Fußball-Bund birgt der virtuelle Bundestag am Montag gehörigen Zündstoff.

Zentrales Thema für das Gremium unter DFB-Präsident Fritz Keller ist der immer schärfer werdende Streit um Saisonfortsetzung der 3.

Liga.

Nur wenig Konfliktpotenzial gibt es hingegen bei der anstehenden Entscheidung über die ab 29.

Mai geplante Fortführung der Saison in der Frauen-Bundesliga.

“Die Frauen sind viel konstruktiver an die Lösung der Probleme herangegangen.

Die wollen spielen”, sagte Curtius und erteilte damit einen Seitenhieb auf die 3.

Liga.

DFB-Bundestag beschäftigt sich mit dem Pulverfass 3.

Liga

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