Diabetes-Studie liefert wertvolle Daten für Corona-Forschung – Top News

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Eigentlich erforscht die Fr1da-Studie der Professorin Annette Ziegler und ihres Teams die Früherkennung von Diabetes Typ 1 bei Kindern.

Doch jetzt zeigt sich: Die Daten, die sie sammelt, könnten auch extrem wertvoll für die Corona-Forschung sein.

Eigentlich hat das Forschungsgebiet von Prof.

Annette Ziegler und ihrem Team mit der aktuellen Pandemie nicht viel zu tun.

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Bei ihrer Fr1da-Studie geht es um die Früherkennung von Diabetes Typ 1 bei Kindern.

Doch jetzt zeigt sich: Die Daten, die sie sammelt, könnten auch extrem wertvoll für die Corona-Forschung sein.

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Im Krankenhaus kam damals die unerwartete Diagnose: Diabetes Typ 1.

Bei dieser Autoimmunerkrankung fehlt dem Körper Insulin.

Das braucht er, um aus Kohlenhydraten Energie zu gewinnen.

Fehlt es, drohen schwere Komplikationen.

Um das zu vermeiden, müssen sich Betroffene ihr Leben lang Insulin zuführen.

Das geht mit Spritzen oder wie bei Ina Vollrath mit einer automatischen Pumpe.

Inzwischen hat sie sich an das Leben mit der Krankheit gewöhnt.

Diabetes Typ 1 häufig bei jungen Menschen

Unklar, wodurch Typ 1 ausgelöst wird

Früherkennung wichtig

Studie ermöglicht neue Erkenntnisse über Corona-Ausbreitung

Unter der Stoffwechselerkrankung Diabetes Typ 1 leiden in Deutschland etwa 0,4 Prozent der Bevölkerung.

Bei Patientin Ina Vollrath machte sich die Krankheit um die Zeit ihrer Konfirmation bemerkbar.

Sie erinnert sich noch gut an die ersten Symptome.

Eigentlich erforscht die Fr1da-Studie der Professorin Annette Ziegler und ihres Teams die Früherkennung von Diabetes Typ 1 bei Kindern.

Doch jetzt zeigt sich: Die Daten, die sie sammelt, könnten auch extrem wertvoll für die Corona-Forschung sein.

Die meisten Diabetiker leiden übrigens an Typ 2 der Krankheit.

Typ 1 haben nur 5 bis 10 Prozent.

Im Gegensatz zu Typ 2 tritt Typ 1 oft schon bei sehr jungen Menschen auf.

Deswegen wurde die Fr1da-Studie ins Leben gerufen.

Sie setzt darauf, Diabetes Typ 1 bei Kindern zu erkennen, bevor er Symptome macht.

Die Krankheit hat zwar eine erbliche Komponente, kann aber jeden treffen.

Wodurch Typ 1 genau ausgelöst wird, ist unklar.

Die Früherkennung kann jedes Kind beim Kinderarzt machen.

Dr.

Wolfgang Landendörfer rät zum Diabetes-Test.

Denn wer bescheid weiß, kann sich vor bedrohlichen Situationen schützen, die ein unerkannter Diabetes mit sich bringt.

Um zu bestimmen, ob ein Kind eines Tages an Diabetes Typ 1 erkranken wird, reicht eine kleine Menge Blut.

Im Labor des Instituts für Diabetesforschung wird die Probe auf so genannte Inselautoantikörper untersucht.

Sind mindestens zwei solcher Antikörper vorhanden, ist mit Diabetes zu rechnen.

Diabetes-Studie liefert wertvolle Daten für Corona-Forschung

Seit mehr als fünf Jahren läuft die Fr1da-Studie schon.

Inzwischen ist „Fr1da-plus“ dazu gekommen: ein Therapieversuch für die Kinder, deren Frühtest positiv ist.

Die Vollraths machen mit bei Fr1da plus.

Denn die Früherkennung hat gezeigt: Ina Vollraths Kinder Klara und Jakob sind positiv.

Oral hat Insulin keine direkte Wirkung – aber es könnte ihr Immunsystem beeinflussen.

Jetzt hilft die Familie mit der Teilnahme an der Studie auch der Corona-Forschung.

Denn die Wissenschaftler testen die Blutproben, die regelmäßig genommen werden, nun auch auf Antikörper gegen das neue Virus.

Prof.

Ziegler und ihr Team können nicht nur die Proben testen, die neu eingehen, sondern auch die alten, gesammelten.

Damit werden neue Erkenntnisse über die Ausbreitung von Covid-19 möglich.

Auch regionale Hotspots könnten identifiziert werden.

Bis zum Herbst will ihr Team mit den alten Proben durch sein.

Sie sind gespannt auf die Ergebnisse.

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