Dicht gedrängt am Marienplatz: Scharfe Kritik an Corona-Demo – Top News

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Auch der bayerische Innenminister Joachim Herrmann übte scharfe Kritik und kündigte Konsequenzen an.

Im BR-Interview nannte der CSU-Politiker das Verhalten einiger Demo-Teilnehmer “indiskutabel” und “rücksichtslos”.

Sie hätten mit Absicht keinen Abstand gehalten und somit die Gesundheit anderer, teils auch unbeteiligter Personen, gefährdet.

Gemeinsam mit dem Kreisverwaltungsreferat München werde man bis zum nächsten Wochenende ein neues Konzept erarbeiten, um solche Vorkommnisse in Zukunft zu verhindern.

Ziel sei es, die normalen Bürger zu schützen, so Herrmann weiter.

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Die Demonstration war mit 80 Teilnehmern angemeldet.

“Um eine Eskalation zu vermeiden, wurde aus Gründen der Verhältnismäßigkeit entschieden, die grundsätzlich friedliche Versammlung weiterlaufen zu lassen”, teilte die Münchner Polizei mit.

Auch in anderen Städten in Bayern gab es Proteste: In Augsburg versammelten sich laut Polizei rund 500 Menschen vor dem Rathaus, in Kempten waren rund 300 Demonstranten unterwegs.

In Würzburg, Aschaffenburg, Schweinfurt, Weiden und anderen Städten gab es ebenfalls zumeist kleinere Kundgebungen.

Am Samstag hatten sich rund 3.

000 Menschen auf dem Marienplatz versammelt, um gegen die aus ihrer Sicht zu strikten Regelungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu demonstrieren.

Dabei wurden die vorgeschriebenen Abstandsregeln laut Polizei oft nicht eingehalten.

Auch in Nürnberg fanden am Samstag mehrere Versammlungen statt.

Vor der Lorenzkirche waren demnach am Nachmittag bis zu 2.

000 Menschen, die gegen die Corona-Beschränkungen protestierten.

Mit dabei waren auch Impfgegner, außerdem versuchten Mitglieder der rechten Szene, die Demo zu unterwandern.

Rund 3.

000 Menschen demonstrierten auf dem Münchner Marienplatz gegen die Corona-Auflagen – und missachteten teilweise die Abstandsregeln.

OB Dieter Reiter ist verärgert über den Protest, Innenminister Joachim Herrmann kündigt Konsequenzen an.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat scharfe Kritik an den Demonstranten geübt, die sich am Samstag zu Tausenden auf dem Marienplatz der bayerischen Hauptstadt versammelt hatten.

“Grundsätzlich habe ich Verständnis dafür, dass die Menschen sich durch die getroffenen Maßnahmen in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt fühlen und baldmöglichst wieder zu einer gewissen Normalität zurückkehren möchten”, erklärte Reiter am Sonntag.

Aber er habe kein Verständnis für Demonstranten, die durch fehlende Distanz und ohne Mund- und Nasenschutz jede positive Entwicklung des Infektionsgeschehens konterkarierten und weitere Lockerungen eher gefährdeten.

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Die Münchner Grünen kritisierten, dass die Polizei die Haupt-Demonstration nicht unterbunden hat.

Die Corona-bedingten Abstandsregeln seien notwendig, um die Infektionsrate zu reduzieren.

Gleichzeitig seien sie ein massiver Eingriff in Grundrechte.

“Die Menschen sind nur dann bereit, diese Einschränkungen weiter in Kauf zu nehmen, wenn sie für alle gleichermaßen gelten.

Stringentes Handeln der Polizei ist dafür entscheidend”, sagte der Vorsitzende der Münchner Grünen, Dominik Krause.

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FDP: Demo macht zweiten Lockdown wahrscheinlicher

Demos auch in Nürnberg und anderen Städten Bayerns

Aufgelöst wurde indes eine parallel stattfindende Demo von etwa 25 Neonazis am Fischbrunnen.

Reiter bezeichnete es als “absolut unerträglich”, dass politisch extrem rechte Gruppierungen versuchten, die Stimmung auszunutzen, um ihre demokratiefeindliche Hetze zu verbreiten.

Rund 3.

000 Menschen demonstrierten auf dem Münchner Marienplatz gegen die Corona-Auflagen – und missachteten teilweise die Abstandsregeln.

OB Dieter Reiter ist verärgert über den Protest, Innenminister Joachim Herrmann kündigt Konsequenzen an.

FDP-Fraktionschef Martin Hagen machte seinem Ärger über die Demonstration in einem Video auf Facebook und in einem Twitter-Post Luft.

“Ich habe mich wahnsinnig darüber geärgert”, vor allem als jemand, der seit Wochen für Lockerungen kämpfe.

Mit dem, was passiert sei, würde dieses Anliegen torpediert.

“Das macht einen zweiten Lockdown wahrscheinlicher.

Die Fraktionschefin der Grünen im Landtag, Katharina Schulze, schrieb auf Twitter: “Kämpfe die ganze Zeit für Versammlungsfreiheit auch in Corona-Zeiten.

Umso mehr irritieren und ärgern mich die gestrigen Bilder aus München.

Dicht gedrängt am Marienplatz: Scharfe Kritik an Corona-Demo

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