Die deutsche Regierung prognostiziert einen Rückgang des BIP um 6,3% im Jahr 2020

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Die Bundesregierung stellt sich auf die “schwerste Rezession” in der Geschichte des Landes ein.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in diesem Jahr voraussichtlich um 6,3 Prozent sinken, teilte Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier am Mittwoch mit.

Die exportorientierte deutsche Wirtschaft sei derzeit “massiven ausländischen und massiven inländischen Schocks” ausgesetzt, betonte Altmaier.Für das Jahr 2020 geht die offizielle Frühjahrsprognose der Bundesregierung davon aus, dass die Exporte um 11,6 Prozent und der private Konsum wegen der Schließung von Geschäften und anderen Unternehmen “deutlich” um 7,4 Prozent sinken werden.

Auch die Investitionen in Investitionsgüter sollen im Jahr 2020 um 5 Prozent sinken, während die zyklischen Ausrüstungsinvestitionen sogar um 15,1 Prozent zurückgehen, so Altmaier.Für 2021 wird in der Frühjahrsprognose eine Erholung von 5,2 Prozent “im Zuge des Aufholprozesses” prognostiziert.

Die Prognose geht jedoch davon aus, dass es weder in Deutschland noch international zu einem gravierenden Rückgang der Infektionshäufigkeit kommen wird und dass die wirtschaftlichen Aktivitäten im Mai und Juni “allmählich” wieder aufgenommen werden können.Altmaier betonte, es sei ein “positives Zeichen”, dass die deutschen Automobilhersteller Daimler und Volkswagen die Produktion bereits wieder aufgenommen hätten und dabei seien, den Betrieb schrittweise hochzufahren.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland gerate “stark unter Druck”, sagte Altmaier.

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Der Prognose zufolge soll die Arbeitslosigkeit von derzeit 5,1 Prozent auf durchschnittlich 5,8 Prozent im Jahr 2020 steigen.”Die Frühjahrsprognose der Bundesregierung zeigt deutlich, wie ernst die Lage der deutschen Wirtschaft ist”, kommentierte Joachim Lang, Chef des Bundesverbandes der….

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