Duell der Präsidenten – Eine Abneigung mit Vorgeschichte – Top News

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Und die fiel ihm in den Schoss, als Zweifel daran aufkamen, ob Barack Obama tatsächlich in den USA geboren wurde.

Trump riss die sogenannte Birther-Kampagne an sich und forderte den Präsidenten penetrant dazu auf, eine Geburtsurkunde vorzulegen: “Vor drei Wochen, als ich damit angefangen habe, dachte ich, er ist wahrscheinlich gebürtiger Amerikaner”, so Trump scheinheilig.

“Jetzt aber habe ich Zweifel bekommen!”

In gut fünf Monaten wird in den USA gewählt.

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Während Herausforderer Biden kaum in Erscheinung tritt, liefert sich Vorgänger Obama Schlagabtäusche mit US-Präsident Trump.

Seit Jahren sind sich die beiden spinnefeind.

Es war im Jahre 2010, als der Immobilien-Tycoon und Reality-TV-Star Donald Trump ernsthaft damit begann, eine mögliche Präsidentschaftskandidatur in Erwägung zu ziehen.

Bekannt genug war er, zumindest außerhalb der politischen Sphäre: Durch seine glamourösen Selbstinszenierungen, seine Skandale, seine Fernseh-Show.

Als Meister des Self-Marketings ahnte Trump, dass er sich an die Spitze einer aufsehenerregenden Kampagne würde stellen müssen.

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“Sagen Sie was Sie wollen über Trump”, so Obama fünf Jahre vor dessen Wahlsieg: “Der würde sicher ein paar Veränderungen am Weißen Haus vornehmen.

” Eingeblendet wurde ein Dia mit einer Fotomontage: Das zeigte den berühmten Präsidentensitz mit drei zusätzlichen Stockwerken und dem Trump-Logo im Las Vegas-Casino-Stil darauf.

Im Vordergrund in einem Swimming Pool zwei aufreizend blickende Badenixen mit Cocktails in den Händen.

Der Saal johlte, Trump kochte.

Die Demütigung saß und bis heute lässt der Amtsinhaber keine Gelegenheit aus, seinen Vorgänger nieder zu machen: “Obama war einer der schlechtesten Präsidenten aller Zeiten, total inkompetent.

Obama reagierte mit Spott

Die Demütigung saß

In den USA darf nur Präsident werden, wer auch in Amerika geboren wurde.

Daher veröffentlichte das Weiße Haus schließlich die Geburtsurkunde, die nachwies, dass Obama 1961 auf Hawaii zur Welt kam, also in den USA.

Barack Obamas Stunde der Rache kam dann am 30.

April 2011, auf dem traditionellen Correspondent’s Dinner, an dem auch Trump teilnahm.

Minutenlang demütigte Obama Trump vom Rednerpult aus, unter dem schallenden Hohngelächter der gesamten Hauptstadtpresse: “Niemand ist glücklicher und stolzer über das Ende der Birther-Debatte als Donald”, stichelte Obama, “denn jetzt kann er sich wieder den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zuwenden.

” “Etwa, ob wir die Mondlandung nur inszeniert haben, oder ob ein UFO in New Mexico abgestürzt ist.

” Mit feinem Gespür für Trumps größte Schwäche nahm Obama seinen Gegner meisterhaft aufs Korn.

Immer und immer wieder.

In gut fünf Monaten wird in den USA gewählt.

Während Herausforderer Biden kaum in Erscheinung tritt, liefert sich Vorgänger Obama Schlagabtäusche mit US-Präsident Trump.

Seit Jahren sind sich die beiden spinnefeind.

Einen möglichen Moment der Versöhnung haben die beiden Streithähne entsprechend ungenutzt gelassen: Solange Trump im Weißen Haus residiert, wird dort kein Obama-Portrait aufgehängt.

Ein Traditionsbruch, den es noch nie in der Geschichte der Vereinigten Staaten gegeben hat.

Duell der Präsidenten – Eine Abneigung mit Vorgeschichte

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