Ein Jahr nach dem Armbrust-Fall von Passau: Ermittler berichten – Top News

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Die Bilder vom Tatort beschäftigen die Polizisten und Zeugen bis heute.

Vor genau einem Jahr fand ein Zimmermädchen in einer Pension in Passau drei Leichen.

In den Körpern der Toten steckten Pfeile.

Der Beginn eines spektakulären Kriminalfalls.

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An den Funkspruch, der ihn und seine Kollegen zum Tatort gelotst hat, kann sich Polizeihauptmeister Markus Weiß noch gut erinnern: Gasthof zur Triftsperre, drei Tote, umgebracht mit Pfeilen.

Auch an den Moment, als er mit der Maschinenpistole im Anschlag in die Pension geht: Eine total surreale Situation, so der Polizist.

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen.

Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.

telefonseelsorge.

de.

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Szene wie aus einem Film: Armbrust-Pfeile in Brust und Hals

Verdacht erhärtet sich

Weitere Leichen in Niedersachen

Nachrichtenmeldung in aller Welt

Wirtsleute wollen Ereignisse am liebsten vergessen

Eine tote Frau liegt auf dem Boden – mit einem Pfeil im Hals.

Auf dem Bett liegen zwei Leichen: ein Mann und eine Frau, mit insgesamt fünf Pfeilen in Brust und Hals.

Für den Polizisten ein Bild, dass er nicht vergessen wird.

Die Bilder vom Tatort beschäftigen die Polizisten und Zeugen bis heute.

Vor genau einem Jahr fand ein Zimmermädchen in einer Pension in Passau drei Leichen.

In den Körpern der Toten steckten Pfeile.

Der Beginn eines spektakulären Kriminalfalls.

Die Kripo Passau übernimmt die Ermittlungen.

Mit dabei: Kriminalhauptkommissarin Beate Wandl.

Sie schaut sich genau um am Tatort, sammelt Eindrücke.

Es war der erfahrenen Beamtin nicht sofort klar, was hier passiert ist:

Wenige Stunden später in Niedersachsen: In der Nähe von Hildesheim werden zwei weitere Leichen entdeckt.

Zwei Frauen, getötet durch einen Gift-Cocktail.

Auch hier war es Suizid.

Die zuständigen Staatsanwaltschaften suchen nach Zusammenhängen, ermitteln im Umfeld der Getöteten und finden die Erklärung, warum sich fünf Menschen so spektakulär das Leben genommen haben.

Der in Passau gefundene 53-jährige Mann war wohl eine Art Guru, der psychisch labile Frauen um sich geschart und wohl auch sexuell hörig gemacht hat, erklärt der leitende Oberstaatsanwalt in Passau, Walter Feiler:

Der Fall sorgt für großes Aufsehen und teils reißerische Schlagzeilen – nicht nur in Deutschland.

Feiler gibt Interviews für Radio- und Fernsehsender aus ganz Europa, auch aus den USA.

Es wurde viel Unwahres berichtet, erinnert sich der Passauer Jurist.

Storys über mittelalterliche Rituale.

Aus der idyllisch gelegenen Passauer Pension wird plötzlich ein okkulter Ort.

Völlig entgegen der Wirklichkeit:

Ein Jahr nach dem Armbrust-Fall von Passau: Ermittler berichten

Markus Weiß ist längst wieder im Polizeialltag angekommen.

Vergessen wird er das Armbrustdrama vom Mai 2019 allerdings nie.

Die Wirtsleute wollen nicht mit dem Bayerischen Rundfunk sprechen.

Sie wollen nicht, dass noch einmal alles hochkommt, sondern Normalität.

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