Eine Stadt sucht einen Mörder – Top News

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Der Musiker, Theater- und Hörspielmacher Schorsch Kamerun wagt eine Neu-Inszenierung von “M – Eine Stadt sucht einen Mörder”.

In seiner Adaption wird der Stoff zur Folie für eine Gegenwart, die sich als permanent gefährdet empfindet.

Von dem Bösen genauso wie von der Corona-Pandemie.

Wer gehört wo, warum und von wem geschützt? Wodurch kontrolliert? Gibt es überhaupt die eine Schuld, “den Schrecken”, der dingfest zu machen ist?

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Es war einer der größten Filmerfolge der Weimarer Republik: “M – eine Stadt sucht einen Mörder”.

Jetzt wagt sich der Theaterregisseur Schorsch Kamerun an eine Neuinszenierung.

Aus dem Theaterstück ist wegen Corona schließlich ein Hörspiel geworden.

Ein Kindermörder verunsichert eine Stadt.

Überall Angst.

Überall Verdächtige.

Die Polizei greift hart durch.

Und es schließen sich die Banden zusammen, um selbst den Mörder zu finden.

Eine Hetzjagd beginnt.

“Die Mörder sind unter uns”, lautete der Arbeitstitel von Fritz Langs berühmtem Film “M” von 1931.

Er ist Ausdruck der Ambivalenz, mit der Fritz Lang und Thea von Harbou die Jagd auf den Serienmörder Hans Beckert schildern.

Brauchen wir wirklich Terror, brauchen wir das Aussetzen allen Rechts, um das Böse zu vernichten? Für die zwei Jahre später an die Macht kommenden Nazis war die Antwort klar.

Die BR KulturBühne – ein Platz für Konzerte, für Auseinandersetzungen und – manchmal auch für großes Vergnügen.

Hier kommen Sie hin!

Da die Aufführung von Schorsch Kameruns “M“- Adaption wegen der Coronakrise nicht wie geplant vor Publikum auf der Bühne des Münchner Residenztheaters stattfinden kann, präsentiert der Bayerische Rundfunk stattdessen “M (1) – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER (WER HAT ANGST VOR WAS EIGENTLICH?)” am Donnerstag, 21.

Mai (Christi Himmelfahrt), ab 21.

05 Uhr, als Hörspiel im Radio auf Bayern 2 und online über den Radio-Livestream sowie auf der BR KulturBühne.

M – adaptiert an unsere gefährdete Gegenwart

M (1) als Hörspiel

Die eigentliche Hauptrolle spielt die zutiefst verunsicherte Metropole M, deren Bevölkerung von gesellschaftlichen Krisen gezeichnet ist.

Der gesuchte Mörder durchschreitet so das gesellschaftliche Panorama vom Straßenalltag bis zur Unterwelt und gibt dem alles beherrschenden Kampf ums Überleben ein Gesicht.

Es war einer der größten Filmerfolge der Weimarer Republik: “M – eine Stadt sucht einen Mörder”.

Jetzt wagt sich der Theaterregisseur Schorsch Kamerun an eine Neuinszenierung.

Aus dem Theaterstück ist wegen Corona schließlich ein Hörspiel geworden.

Eine Stadt sucht einen Mörder

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