Ende Juli: Fristende für Steuererklärung 2019 naht – Top News

0

Die Steuererklärung wird deswegen aber nicht kürzer, sondern es kommen neue Anlagen dazu.

Zum Beispiel die neue Anlage “Sonderausgaben”, die etwa die Kirchensteuern oder Spenden enthält.

Die Anlage für außergewöhnlichen Belastungen ist wichtig für Krankheitskosten, die Anlage für haushaltsnahe Aufwendungen für Handwerkerleistungen und andere Dienstleistungen.

Wer seine Steuererklärung selber macht, muss sie von diesem Jahr an spätestens bis Ende Juli dem Finanzamt schicken.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Wer sich professionell helfen lässt, hat bis Ende Februar Zeit.

Nicht die einzige Änderung für Steuerbürger.

So ungeliebt die Steuererklärung auch ist: praktisch war bislang wenigstens der vierseitige Mantelbogen.

In diesen hat der Bürger all seine Belege, Anlagen und Formulare legen können.

Bei der Steuererklärung 2019 gibt es dafür nur noch ein Blatt mit zwei Seiten.

!

Der Vorteil bei den neuen Anlagen: Durch die eigenen Formulare bleibt jetzt mehr Platz für jeden einzelnen Posten.

Das heißt etwa bei den Krankheitsaufwendungen: Es muss nicht mehr so klein geschrieben oder ein separates Blatt hinzugefügt werden.

Wer die Papiervordrucke für die Steuererklärung in der Hand hält, dem fallen außerdem nun dunkelgrüne Felder auf, die mit einem kleinen „e“ gekennzeichnet sind.

Hier geht es um Daten, die dem Finanzamt bereits vorliegen und ab jetzt nicht nochmals angegeben werden müssen.

Dies betrifft zum Beispiel die Lohnsteuerbescheinigung, die Rentenbezugsmitteilungen, viele Versicherungsbeiträge und auch viele Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Krankengeld, Elterngeld.

Diese Daten werden schon länger übermittelt, mussten aber bisher auch immer noch in die Steuererklärung eingetragen werden, sozusagen doppelt.

Und das ist jetzt nicht mehr notwendig.

Neue Anlagen

Mehr Platz

Trotzdem den Steuerbescheid sorgfältig prüfen

Mehr Zeit für die Abgabe

Wer seine Steuererklärung selber macht, muss sie von diesem Jahr an spätestens bis Ende Juli dem Finanzamt schicken.

Wer sich professionell helfen lässt, hat bis Ende Februar Zeit.

Nicht die einzige Änderung für Steuerbürger.

Vieles läuft also schon automatisch bei der Steuererklärung.

Aber natürlich können dabei auch mal Fehler passieren.

Deshalb empfiehlt es sich, den Steuerbescheid am Ende noch einmal sorgfältig durchzugehen.

Ob die Daten vollständig korrekt sind und ob auch alle Ausgaben, die man gesondert aufgelistet hat und natürlich weiterhin eintragen muss, vom Finanzamt entsprechend berücksichtigt wurden.

Das kann im Einzelfall sogar bedeuten, dass der oder die Steuerpflichtige nur die zwei Seiten vom Hauptvordruck ausfüllen muss, wenn auf anderen Anlagen keine Angaben notwendig sind.

Wer also merkt, dass er es zeitlich nicht schafft mit der Abgabe der Steuererklärung, sollte frühzeitig eine Verlängerung beantragen.

Grundsätzlich verpflichtet zur Abgabe sind alle, die mehr als einen Job haben oder Lohnersatzleistungen wie Eltern– oder Arbeitslosengeld erhalten.

Doch auch für andere kann sich eine Lohnsteuererklärung lohnen: im Schnitt erhalten die Steuerzahler vom Finanzamt rund tausend Euro zurück.

Zum Ausfüllen der Steuererklärung lässt uns der Finanzminister ab nun zwei Monate mehr Zeit.

Wer die Steuerklärung 2019 selbst ausfüllt, muss sie Ende Juli abgeben.

Für die, die professionelle Hilfe haben, ist die Frist Ende Februar im nächsten Jahr.

Diese Frist sollte aber unbedingt eingehalten werden, sonst droht ein Verspätungszuschlag.

Dieser Verspätungszuschlag beträgt dann je angefangenem Monat mindestens 25 Euro.

Ende Juli: Fristende für Steuererklärung 2019 naht

Share.

Leave A Reply