Entschleunigung per Hochland-Rind – Tierzucht als Hobby – Top News

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Zum Beispiel “Zufallsbauer” Erwin Stuiber.

Er pendelt zwischen zwei Welten, zwischen Hightech-Firma und Rinderzucht.

Den Vormittag verbringt er in seinem Unternehmen in Geisenfeld.

Um die Mittagszeit steht Stuiber jedoch im Landschaftsschutzgebiet Forstmoos bei Aiglsbach im Kreis Kelheim in Niederbayern und schaut nach seinen schottischen Hochlandrindern.

Nur wenige Minuten Autofahrt liegen zwischen der Niedermoor-Weide bei Aiglsbach und der Firma in Geisenfeld.

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Vom Unternehmer zum “Zufallsbauer”: Vor Jahren legte sich Erwin Stuiber aus Geisenfeld zum Stressabbau Highland-Rinder zu.

Mittlerweile hat er eine hundertköpfige Herde.

Und auch wirtschaftlich ist das Bio-Entschleunigungsprojekt ein Erfolg.

Weniger Termine, mehr Zeit Zuhause, spürbare Entspannung – das können die angenehmen Folgen von Corona sein.

Zumindest, wenn man keine Kinder daheim beschulen muss oder wegen Corona seinen Job verloren hat.

Manche Menschen entschleunigen durchaus in der Corona-Zeit.

Einige Zeitgenossen haben das schon lange vor Corona gemacht.

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Platz für die ersten drei Rinder hatte er genug.

Kurze Zeit vorher hatte der Unternehmer eine große, aufgelassene Hofstelle im Aiglsbacher Ortsteil Gasseltshausen gekauft, um für einen Teil seinem Belegschaft Wohnraum zu schaffen.

Doch dann kam das Angebot von der Gemeinde Aiglsbach und vom Landkreis Kelheim, das nahe gelegene Naturschutzgebiet Forstmoos zu beweiden und damit auch zu dessen Erhaltung beizutragen.

Stuiber nahm an und legte sich eine ganzen Herde von Highland-Rindern zu.

Von April bis Herbst grasen nun rund hundert schottische Bio-Rinder im Niedermoor.

Gut 30 Hektar Platz steht ihnen zur Verfügung.

Auch sonst haben es die Tiere gut.

Sie behalten ihre imposanten Hörner, die Kälber trinken bei ihren Müttern, so viele Monate, wie sie wollen.

Zum Stressabbau ein paar Biorinder

Bio-Herde im Niedermoor

Heumachen statt Urlaub

Keine Spur von Corona

Zusammen mit einem Partner hat Stuiber seit dem Jahr 2000 seine Firma Schnittpunkt in Geisenfeld aufgebaut.

Bis zu 80 Stunden hat er dafür in der Woche gearbeitet, bis zur seelischen und körperlichen Erschöpfung.

Vor fünf Jahren hat er dann nach einem Ventil zum Stressabbau gesucht.

“Mountainbike-Fahren oder Reiten haben mich nicht angesprochen.

Ich wollte auch nicht auf den Hund kommen.

Da laufe ich lieber hinter Kälbern her.

Und habe ich mir halt ein paar Rinder zugelegt”, erklärt Stuiber sein außergewöhnliches Hobby.

Vom Unternehmer zum “Zufallsbauer”: Vor Jahren legte sich Erwin Stuiber aus Geisenfeld zum Stressabbau Highland-Rinder zu.

Mittlerweile hat er eine hundertköpfige Herde.

Und auch wirtschaftlich ist das Bio-Entschleunigungsprojekt ein Erfolg.

Weil so eine Herde viel Arbeit macht, hat Erwin Stuiber inzwischen professionelle Helfer, packt aber regelmäßig selbst mit an.

Der “Zufallsbauer” erlebt seine Rindviecher als ideale Entschleunigung: “Auf den Weiden gibt es keinen Handy-Empfang.

Hier kann ich richtig abschalten beim Heumachen, bei den Rindern.

Wenn ich dann im Radio vom stundenlangen Stau auf dem Irschenberg oder sonstwo höre, weiß ich, dass ich es hier am schönsten habe.

Ich brauche keinen Urlaub.

Hier spüre ich Corona nicht.

Sein Pensum in der Geisenfelder Firma hat der Mittvierziger halbiert.

Im Unternehmen hat die Pandemie den Rhythmus und den Schicht-Betrieb verändert, aber draußen im Forstmoos bei seinen Rindern ist Corona weit weg.

Wer die Bio-Hochland-Rinder in ihrem ruhigen Niedermoor erleben will, dazu noch zahlreiche seltene Pflanzen- und Vogelarten, kann dies auf einer Wanderung durch das Forstmoos.

Idyllische Wege gibt es genug.

Entschleunigung per Hochland-Rind – Tierzucht als Hobby

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