Erlangen: SPD-Amtsinhaber Janik gegen CSU-Herausforderer Volleth – Top Meldungen

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Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) muss in Erlangen am Sonntag in die Stichwahl. Sein Herausforderer von der CSU Jörg Volleth ist ihm dicht auf den Fersen. Die Grünen könnten das Zünglein an der Waage sein.

Die Konstellation SPD gegen CSU gab es bereits bei der letzten Kommunalwahl 2014. Damals war Janik allerdings der Herausforderer und letztendlich Überraschungssieger gegen den damaligen Erlanger Oberbürgermeister Siegfried Balleis. Jetzt tritt der 40-jährige SPD-Politiker als Amtshinhaber an. Im ersten Wahlgang bekam er 39,2 Prozent der Stimmen. Er hat damit leicht die Nase vorn. CSU-Kontrahent Volleth konnte 35,4 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

Die Grünen, die mit einer eigenen OB-Kandidatin angetreten waren, überlegten eine knappe Woche lang, ob und wie sie sich für die Stichwahl positionieren. Letztendlich gaben sie eine Wahlempfehlung ab – für Amtsinhaber Janik. Mit ihm als Oberbürgermeister könnten die Grünen ihren Zielen näher kommen, sagte die grüne OB-Kandidatin Susanne Lender-Cassens. Die Grünen könnten tatsächlich das Zünglein an der Waage sein. Bei der Stadtratswahl legten sie deutlich zu und sind nun die zweitstärkste Fraktion im Erlanger Stadtrat.

Als stärkste Fraktion ging die CSU aus der Stadtratswahl hervor. Die sieht sich – unabhängig vom Ausgang der Oberbürgermeister-Stichwahl – in der Verantwortung. Grüne und SPD versuchten, Mehrheiten gegen die Mitte der Stadtgesellschaft zu organisieren, kritisierte CSU-Kandidat Volleth.

In Erlangen spielt vor allem die Verkehrspolitik eine wichtige Rolle: Zu viele Autos verstopfen die Innenstadt. Die CSU will große Parkplätze am Stadtrand bauen und einen Shuttle-Service einrichten. Die SPD setzt auf Anreize, um aufs Auto zu verzichten.

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Grüne geben Wahlempfehlung ab

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Thema Nummer eins: Verkehrspolitik

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