Erweiterte Freischankflächen: Brotzeit auf dem Parkplatz? – Top News

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Ab Montag dürfen in Bayern Lokale mit Außengastronomie und die Biergärten wieder öffnen – unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln.

Heißt: Nicht alle Plätze werden belegt.

Bei den Freischankflächen erlauben einige Städte nun kreative Lösungen.

Der Regensburger Gastronom Anton Sperger hat sich gründlich mit den geltenden Vorschriften auseinandergesetzt und die Bestuhlung in seinem Biergarten drastisch reduziert.

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Denn anderthalb Meter Mindestabstand müssen sein.

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Für die Gastronomen planen einige Städte nun Erleichterungen, in dem sie eine vorübergehende Ausweitung der Freischankflächen genehmigen.

Das heißt, das beispielsweise angrenzende Parkplätze bestuhlt und als zusätzliche Außenfläche der Gaststätte genutzt werden dürfen.

Essen und Trinken auf dem Parkplatz

Freischankflächen mit vielen Auflagen

Mehr Fläche, weniger Kosten

Konzepte in vielen Kommunen

Vorkehrungen für den Vatertag

Immerhin: Auch ein halbvoller Biergarten lohnt sich für Sperger.

Ganz anders sieht es für viele kleinere Lokale und Cafés in den Innenstädten aus, die nur sehr begrenzte Außenflächen zur Verfügung haben.

Der Antrag sollte daher zusammen mit einem maßstabsgetreuen Plan und Fotos eingereicht werden.

Noch sind keine Anträge eingegangen.

Es lasse sich also schwer beziffern, wie viele Gastronomen tatsächlich ihre Freischankflächen erweitern werden, sagt Mayer.

Die Bearbeitung der Anträge soll so zügig wie möglich erfolgen.

Ab Montag dürfen in Bayern Lokale mit Außengastronomie und die Biergärten wieder öffnen – unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln.

Heißt: Nicht alle Plätze werden belegt.

Bei den Freischankflächen erlauben einige Städte nun kreative Lösungen.

In München können ab sofort entsprechende Anträge gestellt werden.

Dabei gibt es einiges zu beachten, sagt Johannes Mayer, Sprecher des Kreisverwaltungsreferats:

Die Stadt Neu-Ulm geht noch einen Schritt weiter und will in diesem Jahr sogar ganz auf die Gebühren verzichten.

Das gab das Rathaus diese Woche bekannt.

Auch hier dürfen lokale Gastronomen während der Corona-Pandemie ihre Außengastronomie erweitern – nach entsprechender Prüfung durch das Ordnungsamt.

Und in Absprache mit der Stadt Ulm.

Um den Wirten zusätzlich entgegenzukommen, will die Landeshauptstadt auch die Gebühren für die Freischankflächen reduzieren.

Industrie- und Handelskammer, Tourismusverband und Gaststättenverband in Schwaben fordern, alle schwäbischen Kommunen sollten die Wirte unterstützen und die Ausweitung von Freischankflächen erleichtern.

Erweiterte Freischankflächen: Brotzeit auf dem Parkplatz?

Und in Volkach arbeiten Stadtverwaltung und lokale Gastronomie derzeit gemeinsam an einem Konzept für die Außenbewirtschaftung in der Altstadt.

In Oberfranken hat die Stadt Bamberg bereits erklärt, genau das tun zu wollen, ebenfalls kostenfrei.

Unter der Bedingung, dass bereits eine genehmigte Freischankfläche existiert und die Rettungswege sowie Geh- und Radwege freigehalten werden.

Ähnliche Pläne gibt es in Fürth und Kulmbach.

Peter Hubert, Wirt des besonders bei Münchner Ausflüglern beliebten Bräustüberls in Tegernsee, hat extra Vorkehrungen für den Feiertag getroffen: Gruppen-Anfragen werden schon bei der Reservierung per Telefon abgelehnt.

Und um etwaigen Schunkel-Bedürfnissen entgegenzuwirken, wird es heuer seit langem keine Live-Musik zum Vatertag geben.

Eine erste Bewährungsprobe für die wiedereröffnete Gastronomie dürfte in der kommenden Woche der Feiertag Christi Himmelfahrt werden – Vatertag.

Dem Regensburger Wirt Sperger ist nicht ganz wohl dabei, denn unter normalen Umständen wäre sein Biergarten schon am frühen Vormittag brechend voll:

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