Facebook kauft Giphy – und kommt jetzt noch leichter an Daten – Top News

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Jetzt hat Facebook mit Giphy einen der größten Anbieter gekauft.

Kritiker sagen: Facebook verschafft sich damit noch mehr Einblick in unser Nutzerverhalten.

Facebook hat Giphy gekauft, eine Plattform für animierte GIFs – also kleine Mini-Videoschnipsel, die man sich in sozialen Medien zuschicken kann.

Doch Kritiker warnen, dass dem sozialen Netzwerk nun noch mehr Daten seiner Nutzer offen stehen.

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GIFs gehören zur Steinzeit des Internets und sind heute so populär wie nie zuvor.

Auf den verschiedenen Plattformen lassen sich Links zu diesen kleinen Bild- oder Videoschnipseln herunterladen und in sozialen Netzwerken, Messenger-Diensten und tausenden von Apps einfügen.

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Dass jetzt Facebook das Angebot kaufen will, verwundert nicht.

Es bekommt Giphy sogar zu einem Schnäppchenpreis von 400 Millionen Dollar – der Corona-Abschlag ist bereits mit eingepreist.

Vor der Pandemie war das Angebot nämlich noch mit 600 Millionen Dollar bewertet worden.

GIFs sind älter als Websites

Auch Daten von Nicht-Facebook-Nutzern betroffen

Kartellbehörde könnte Kauf erschweren

Der Dienst ist angeblich im Jahr 2013 als Spaßprojekt entstanden.

Damals überlegten Jace Cooke und Alex Chung, wie sich die animierten Bildchen leichter im Netz nutzen lassen.

Zum Beispiel, um sie in Messengern wie WhatsApp anstelle von Text als kleine Bild-Botschaft zu versenden.

Sozusagen als Daumen-Kino.

GIFs waren schon da, als es noch keine Websites gab.

Sie dienten damals als eine Art Mini-Video-Ersatz in Diensten wie AOL oder Compuserve.

Facebook hat Giphy gekauft, eine Plattform für animierte GIFs – also kleine Mini-Videoschnipsel, die man sich in sozialen Medien zuschicken kann.

Doch Kritiker warnen, dass dem sozialen Netzwerk nun noch mehr Daten seiner Nutzer offen stehen.

Facebook könnte nämlich mitlauschen.

Das soziale Netzwerk wäre damit imstande, seine eigenen Mitglieder noch besser verfolgen zu können.

Auch wenn sie gerade nicht bei Facebook, Instagram oder WhatsApp eingeloggt sind.

Das Unternehmen aus Menlo Park käme auch an Milliarden Daten von Nicht-Facebook-Mitgliedern.

Es würde Einblick bekommen, welche Apps besonders stark in Gebrauch sind, wer sie nutzt und woher derjenige zum Beispiel kommt.

Facebook sagt, das Angebot passe gut in seine Vermarktungsstrategie.

Das dürfte aber nur die halbe Wahrheit sein.

Giphy kann dem sozialen Netzwerk noch viel mehr liefern.

Nämlich Daten, wie die beliebten Giphy-Links in tausenden anderen Apps eingesetzt werden.

Von Twitter über Slack bis hin zu Signal.

Ganz zu schweigen von der Integration in die Tastatur von Apples iPhone – vorausgesetzt man hat die entsprechende App installiert.

Konkurrent Google besitzt übrigens schon seit 2018 den Giphy-Konkurrenten Tenor.

Das Angebot zum versenden der “lustigen” Bildchen ist mittlerweile tief in das Android-Betriebssystem integriert.

Ob Facebook Giphy kaufen darf, steht aber noch nicht zu 100 Prozent fest.

Es könnte noch passieren, dass die Kartellbehörden in den USA Bedenken wegen der allzu großen Marktmacht von Facebook anmelden.

Facebook kauft Giphy – und kommt jetzt noch leichter an Daten

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