Fall Floyd: Internationale Kritik an Polizeigewalt in den USA – Top News

0

Bundesaußenminister Heiko Maas nahm die Menschen, die friedlich in vielen amerikanischen Städten gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt demonstrieren in Schutz.

Floyd sei auf grauenhafte und schockierende Weise das Leben genommen worden und der friedliche Protest deshalb verständlich und mehr als legitim.

“Das ist ein Missbrauch von Macht”: Die EU hat den Tod des US-Amerikaners Floyd infolge brutalen Polizeieinsatzes verurteilt.

Auch die UN und Außenminister Maas zeigen sich bestürzt.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

US-Präsident Trump wird von seinem Rivalen Biden kritisiert.

Mit den anhaltenden Unruhen nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in der US-Stadt Minneapolis wächst auch zunehmend die internationale Kritik.

Die Proteste werfen nach Ansicht der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, ein Schlaglicht auf die Benachteiligung von Schwarzen in den USA.

Das betreffe Bereiche wie Gesundheit, Bildung und Arbeit und zeige, dass dort Menschen aufgrund von Herkunft oder Hautfarbe diskriminiert würden, teilte Bachelet am Dienstag in Genf mit.

!

Als Machtmissbrauch bezeichnete der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell die Tötung von George Floyd bei einem Polizeieinsatz in den USA.

In Europa sei man darüber genauso “schockiert und entsetzt” wie in den USA, sagte der Spanier.

Es müsse sichergestellt sein, dass Menschen, die für die Ordnung zuständig seien, ihre Kompetenzen nicht auf eine Weise gebrauchten, wie bei dem “sehr, sehr traurigen Tod von George Floyd”.

“Das ist ein Missbrauch von Macht”, sagte Borrell.

Maas nimmt friedliche Demonstranten in Schutz

EU-Außenbeauftragter bezeichnet Polizeieinsatz als Machtmissbrauch

Joe Biden: “Trumps Narzissmus wichtiger als Nation”

Trudeau wird auf Trump angesprochen – und sagt 20 Sekunden nichts

Maas verlangt von den US-Behörden außerdem Aufklärung über einen mutmaßlichen Angriff von US-Polizisten auf Journalisten der Deutschen Welle bei der Berichterstattung über die Unruhen in Minneapolis.

“Journalisten müssen ihrer Aufgabe, nämlich der unabhängigen Berichterstattung, ohne Gefahr für ihre Sicherheit nachgehen können”, so der Bundesaußenminister in Berlin.

“Das ist ein Missbrauch von Macht”: Die EU hat den Tod des US-Amerikaners Floyd infolge brutalen Polizeieinsatzes verurteilt.

Auch die UN und Außenminister Maas zeigen sich bestürzt.

US-Präsident Trump wird von seinem Rivalen Biden kritisiert.

Der voraussichtliche demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat Trump vorgeworfen, die Bürger seines Landes in der aktuellen Krise im Stich zu lassen.

“Sein Narzissmus ist wichtiger geworden als die Nation, die er führt”, sagte Biden am Dienstag bei einer Rede im Rathaus von Philadelphia.

Konkret prangerte er unter anderem an, dass Sicherheitskräfte am Tag zuvor friedliche Demonstranten mit Tränengas und Blendgranaten vor dem Weißen Haus vertrieben hätten, nur damit Trump für einen Fototermin vor der nahe liegenden Kirche St.

John’s mit einer Bibel posieren konnte.

Der Afroamerikaner George Floyd war vergangene Woche bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota ums Leben gekommen.

Seitdem protestierten Tausende Menschen gegen Polizeigewalt und Rassismus im Land.

Dabei kam es auch zu Ausschreitungen und Plünderungen.

US-Präsident Donald Trump will die Unruhen notfalls mit militärischer Gewalt stoppen.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat auf die Frage eines Journalisten nach einer Reaktion auf die Drohung von Trump, die Unruhen in den USA notfalls mit militärischer Gewalt zu stoppen, mit rund 20 Sekunden Schweigen reagiert.

Trudeau schaute nach der Frage bei einer Pressekonferenz zunächst einfach nur konzentriert geradeaus und sagte nichts, dann wirkte es mehrfach so, als würde er zum Sprechen ansetzen, tat es aber nicht.

Schließlich sagte er in ernstem Tonfall: “Wir alle beobachten mit Entsetzen und Bestürzung, was in den USA passiert.

” Es sei Zeit für Einigkeit und Zeit zum Zuhören.

In seiner gut 20-minütigen Rede sagte Biden, der im Wahlkampf in den vergangenen Wochen kaum zu Wort gekommen war, die Zeit sei gekommen, um das Problem des tief verankerten Rassismus in den USA anzugehen.

Er forderte auch den Kongress auf, umgehend eine echte Polizeireform auf den Weg zu bringen.

Fall Floyd: Internationale Kritik an Polizeigewalt in den USA

Share.

Leave A Reply