FAQ zur bayerischen Kommunalwahl: Fragen und Antworten – Top News

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Kommunalwahlen sind Abstimmungen in den sogenannten Gebietskörperschaften, also insbesondere in Städten, Gemeinden oder Landkreisen.

Die nächsten Kommunalwahlen finden in Bayern am 15.

März 2020 statt.

In einzelnen Gemeinden oder Kreisen werden (Ober-)Bürgermeister und Landräte an einem anderen Tag gewählt.

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Abgestimmt wird 2020 in 71 Landkreisen sowie in 2,056 Städten und Gemeinden, darunter 25 kreisfreien Städten.

Die Bayern wählen

Die Wählerin und der Wähler haben es bei der Kommunalwahl in Bayern nicht leicht.

Trotzdem ist der Wahlmodus ausgesprochen wählerfreundlich.

Kumulieren und Panaschieren ermöglicht es, dass der Bürger und die Bürgerin den Stadt- oder Gemeinderat, bzw.

den Kreistag quer durch die Parteien zusammenstellen und einzelne Kandidaten bevorzugen können.

Wie das geht, steht hier ausführlich.

Die Anzahl der Stimmen, die der Wähler vergeben darf, entspricht meist der Zahl der Mandate.

Sie schwankt bei den Gemeinderatswahlen zwischen acht (bei Gemeinden bis 1.

000 Einwohnern) und 80 in der Landeshauptstadt München.

Bei den Kreistagswahlen hat der Wähler entweder 50, 60 oder 70 Stimmen – je nach Größe des Landkreises.

Wie viele Stimmen Sie haben, steht oben auf dem Stimmzettel.

Diese Zahl dürfen Sie keinesfalls überschreiten!

Nehmen wir an, auf Ihrem Stimmzettel steht: “Jeder Wähler hat 16 Stimmen.

” Dann dürfen Sie maximal 16 Stimmen auf einzelne Kandidaten verteilen.

Wenn Sie sich Zeit nehmen und kumulieren und/oder panaschieren, sollten Sie die Gesamtzahl der Kreuze im Auge behalten.

Sie steht oben auf dem Stimmzettel.

Wer mehr Stimmen verteilt, dessen Stimmzettel ist ungültig.

Mitzählen ist also geboten!

Vier Stimmzettel gibt es insgesamt.

Bei den Stadtrats- bzw.

Gemeinderatswahlen und den Kreistagswahlen haben wir es oft mit riesigen Zetteln zu tun.

Die Zettel für die (Ober-)Bürgermeister- und Landratswahl fallen deutlich kleiner aus.

Und so sehen die Zettel aus:

Wählen darf jede/r EU-Bürger/in, der oder die das 18.

Lebensjahr vollendet, sich seit mindestens zwei Monaten im Wahlkreis mit dem “Schwerpunkt der Lebensbeziehungen” aufgehalten hat.

Gewählt werden kann jede/r Wahlberechtigte, der oder die sich seit mindestens drei Monaten im Wahlkreis aufgehalten hat.

In Bayern alle sechs Jahre.

Zuletzt wurde also 2014 gewählt.

Das ist im Wahlgesetz so vorgesehen: Bei (Ober-)Bürgermeister- und Landratswahlen muss ein Kandidat bzw.

eine Kandidatin mehr als 50 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen erreichen.

Schafft das niemand, gibt es zwei Wochen später eine Stichwahl.

Das heißt, die beim ersten Wahlgang Erst- und Zweitplatzierten treten gegeneinender an.

Die übrigen Kandidaten kommen nicht mehr zum Zug.

Nein.

Eine Sperrklausel ist bei den bayerischen Kommunalwahlen nicht vorgeschrieben.

Damit haben bei den Wahlen zu den Stadt- und Gemeinderäten sowie zu den Kreistagen auch kleine Parteien und Wählergruppen eine Chance.

Die bayerischen Kommunalwahlen – ein Buch mit sieben Siegeln? Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um die Abstimmungen am 15.

März 2020.

Was sind Kommunalwahlen?

Wann und wo finden die Kommunalwahlen in Bayern statt?

Wer wird bei der Kommunalwahl gewählt?

Wie läuft die Wahl ab?

Wie viele Stimmen habe ich?

Kumulieren und panaschieren – wie geht das?

Wie wähle ich, ohne mich zu verzetteln?

Wie sieht der Stimmzettel aus?

Wer ist wahlberechtigt?

Wie oft gibt es Kommunalwahlen?

Warum gibt es eine Stichwahl?

Gibt es eine Fünfprozenthürde?

Die bayerischen Kommunalwahlen – ein Buch mit sieben Siegeln? Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um die Abstimmungen am 15.

März 2020.

FAQ zur bayerischen Kommunalwahl: Fragen und Antworten

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