FCA verteidigt “Hautcreme-Heiko” Herrlich vor Spott und Kritik – Top News

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“Sollte es mehrere solcher Fälle geben, steht die Liga enorm in der Bewährungsprobe.

Ich kann nur mahnen: Das ist kein Spaß”, hatte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder kurz darauf gesagt.

Von den anderen Bundesligavereinen erntete Herrlich gemischte Reaktionen.

Markus Gisdol vom 1.

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FC Köln nahm den FCA-Coach in Schutz: “Er weiß, dass er etwas gemacht hat, was nicht in Ordnung war.

Aber die Verurteilung geht mir zu weit.

” Der Bayern-Coach Hansi Flick kommentierte den Ausrutscher seines Trainerkollegen zurückhaltend: “Er hat die richtigen Schlüsse daraus gezogen”, sagte Flick.

Sportvorstand Jonas Boldt vom Hamburger SV hat hingegen überhaupt kein Verständnis.

Er dachte erst, die ganze Sache sei ein Witz gewesen.

Der FCA-Trainer sei schließlich ein erwachsener Mann mit Vorbildfunktion.

In diese Richtung geht auch Schmelzers Nachsatz: Er sieht “auf der anderen Seite vielleicht auch ein bisschen ein Zeichen, dass man das Ganze nicht so hundertprozentig ernst nimmt und dass möglicherweise das Konzept der DFL nicht überall angekommen ist”.

Heiko Herrlich erntete nach seinem unbedachten Quarantäne-Ausbruch im Internet Hohn und Spott.

Der FC Augsburg hingegen verteidigte den Coach.

Auch der BR-Sportreporter Bernd Schmelzer relativierte den Vorfall, ähnlich wie Herrlichs Trainerkollegen.

Herrlich hatte das Teamhotel des FC Augsburg während des Quarantäne-Trainingslagers des Vereins für einen Einkauf von Zahnpasta und Hautcreme verlassen und damit gegen das DFL-Konzept in der Corona-Krise verstoßen.

Hohn, Spott, aber auch scharfe Kritik ließen auch nicht lange auf sich warten.

Im Netz wurde Herrlich als “Hautcreme-Heiko” verulkt, in der Online-Kommentarspalte der Augsburger Allgemeinen hieß es: “Der FCA ist das Gespött des Tages”.

BR-Sportreporter Bernd Schmelzer hingegen meint: “Das Ganze, was sich jetzt in den sozialen Netzwerken so hochschaukelt, schießt meines Erachtens deutlich übers Ziel hinaus.

Eine Mahnung von Ministerpräsident Söder

BR-Reporter Schmelzer: Häme im Netz “schießt übers Ziel hinaus”

FCA-Manager Reuter: lediglich “gedankenlos”

Schmelzer: “Staatsfeind Nummer eins – völlig überzogen”

Gemischte Reaktionen von den Bundesliga-Trainern

Heiko Herrlich erntete nach seinem unbedachten Quarantäne-Ausbruch im Internet Hohn und Spott.

Der FC Augsburg hingegen verteidigte den Coach.

Auch der BR-Sportreporter Bernd Schmelzer relativierte den Vorfall, ähnlich wie Herrlichs Trainerkollegen.

Ganz ähnlich sieht es Schmelzer: “Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, weil das ist aus ihm herausgesprudelt”, sagt der Sportreporter.

Er kennt ihn “seit vielen Jahren, er ist ein unglaublich guter Trainer und ein netter, sehr angenehmer Zeitgenosse und toller Mensch eigentlich”.

Schmelzer glaubt, der FCA-Coach “wollte irgendetwas lustiges erzählen, einfach mal eine nette Geschichte bringen und das ist ihm rausgerutscht”.

Den Vergleich mit Kalou sei “zu hoch gegriffen”.

Und Herrlich “jetzt so hinzustellen, als wäre er der Staatsfeind Nummer eins, das finde ich völlig überzogen”, lautet das Fazit des Reporters.

Mit dem Verzicht auf den Trainerstuhl im Bundesligaspiel in Wolfsburg kam er immerhin einer Intervention der Deutschen Fußball Liga (DFL) zuvor.

Diese sei zwar “alles andere als erfreut”, warnte Manager Stefan Reuter in der Bild.

Aus Sicht des FC Augsburg muss Herrlich aber nicht um seinen Job fürchten.

“Es war ein Fehler, aber Heiko hat gegen keinerlei behördliche Vorschriften verstoßen”, relativierte Reuter: “Er war mit Mund- und Nasenschutz in einem Supermarkt und hat Abstand gehalten.

Härtere Konsequenzen wären völlig überzogen.

” Und der FCA-Manager betonte, mit dem Fehlverhalten von Hertha-Profi Salomon Kalou sei der Fall überhaupt nicht zu vergleichen, Herrlich sei lediglich “gedankenlos” gewesen.

FCA verteidigt “Hautcreme-Heiko” Herrlich vor Spott und Kritik

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