Folgt im Winter 2020/21 die nächste Coronakrise?

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Eine neue Studie der University of Michigan School of Public Health zielte darauf ab zu klären, ob das Coronavirus SARS-CoV-2 saisonal noch dramatischere Auswirkungen haben könnte.

Obwohl saisonale Coronaviren durchaus mit SARS-CoV-2 verwandt sind, ist jedoch nach wie vor unklar, ob sich das Virus wie seine „Verwandtschaft“ verhält und saisonal verstärkt auftritt.

Dies kann nur die Zeit zeigen.

Die Forschungsergebnisse wurden in dem englischsprachigen Fachblatt „Journal of Infectious Diseases“ vorgestellt.

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Kommt in einigen Monaten bereits die nächste schlimme Corona-Pandemie? Und wird die vielleicht sogar noch schlimmer als die, die wir aktuell durchstehen? Vier von den sieben Coronaviren, an denen regelmäßig Menschen erkranken, lösen Atemwegsinfektionen aus.

Diese sind stark saisonabhängig und werden ähnlich wie Grippeviren übertragen.

Verhält es sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 also wie mit Influenza, sodass wir zum nächsten Herbst/Winter bereits mit einer nächsten Covid-19-Welle rechnen müssen?

Stammt SARS-CoV-2 von Tieren?

In früheren Jahren kam es bereits zu zwei schwerwiegenden Atemwegserkrankungen infolge von tierischen Coronaviren, die auf Menschen übertragen wurden: Dem schweren akuten Atemwegssyndrom (SARS) im Jahr 2002 und dem Nahost-Atemwegssyndrom (MERS) im Jahr 2012.

Experten vermuten, dass die aktuelle Coronakrise auf diese Weise ebenfalls ihren Anfang genommen hat.

Eine weitere neue Forschungsarbeit konnte bereits aufzeigen, dass sich das Coronavirus anhand natürlicher Evolution und Selektion entwickelt hat, mutmaßlich in Fledermäusen.

Unterschiedliche Virentypen, unterschiedliche Risiken

Es ist schon seit langer Zeit bekannt, dass Coronaviren bei Menschen Atemwegserkrankungen verursachen.

In der Vergangenheit wurden menschliche Viren der Gattung bei leichten Atemwegserkrankungen nachgewiesen.

Wenn jedoch tierische Coronaviren Menschen befallen, können sie schwerwiegende Krankheiten auslösen.

Aktuelle Forschungslage

Die Studie nahm ihren Anfang im Jahr 2010 und untersuchte die Existenz von vier gewöhnlich milden menschlichen Coronaviren: OC43, 229E, HKU1 und NL63.

Die Wissenschaftler studierten Häufigkeit, Saisonalität und Übertragungseigenschaften der 993 durch diese Virentypen hervorgerufenen Infektionen in den Haushalten.

Für die Forschungsarbeit wurden Daten der sogenannten Household Influenza Vaccine Evaluation Study aufbereitet.

Diese Studie konzentrierte sich auf Atemwegserkrankungen in Haushalten mit Kindern.

Innerhalb der letzten zehn Jahre beteiligten sich zwischen 890 und 1.

441 Menschen aus mehreren hundert Haushalten an der Forschung.

Die laufende Studie untersucht nun die Existenz von SARS-CoV-2 und das potenzielle Vorkommen in Haushalten von Michigan.

Vier Coronatypen untersucht

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