Fränkische Spargelanbauer von Hilfsangeboten überrannt – Top Meldungen

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Die Spargelanbauer werden im Augenblick von deutschen Hilfsangeboten, beim Spargelstechen mitzuhelfen, überrannt. Zunächst seien die Hilfsangebote von Menschen aus den Freundes- und Bekanntenkreisen der Spargelbauern gekommen.

Mittlerweile würden die Angebote von Taxifahrern, Vertriebsmitarbeitern, Schülern oder Studenten kommen, die aus Geldsorgen oder Langeweile ihre Arbeitskraft anbieten. Das sagte Miriam Adel, die Vorsitzende des Spargel-Erzeugerverbands Franken, auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks.

Bei der augenblicklichen Witterung gibt es noch keine große Nachfrage nach Erntehelfern aus dem Ausland. Adel erwartet, dass ab Mitte April viele Erntehelfer aus dem Ausland wie Polen und Rumänien gebraucht würden. Bundesinnenminister Horst Seehofer hat jedoch zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis auf weiteres ein Einreiseverbot für Erntehelfer und Saisonarbeiter angeordnet.

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Laut dpa werden nach Angaben von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in Deutschland allein im März 35.000 Saisonarbeitskräfte gebraucht und im Mai bereits 85.000. Jährlich sind in der deutschen Landwirtschaft nach Angaben des Bauernverbandes rund 300.000 Erntehelfer beschäftigt, die meisten kommen aus Osteuropa.

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Hoher Bedarf in den nächsten Wochen

Fränkische Spargelanbauer von Hilfsangeboten überrannt

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