Fußball-Bundesliga: Spielbetrieb bald wieder möglich? – Top News

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Wenn trotz der Vorsichtsmaßnahmen ein Spieler positiv getestet wird, müssen laut Seehofer alle 14 Tage in Quarantäne.

“Das erfordert von allen Beteiligten, von den Masseuren bis zu den Spielern höchste Disziplin bei der Corona-Vorsorge.

Die müssen alles dafür tun, damit ihre Ansteckungsgefahr auf Null reduziert wird.

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Sport- und Innenminister Horst Seehofer kann sich vorstellen, dass die Fußball-Bundesliga bald ihren Betrieb wieder aufnimmt.

Im BR-Fernsehen sagte er, er sei dafür – wenn die Vereine das wollten.

Es dürfe aber keine Privilegien für die Liga geben.

Der auch für Sport zuständige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erklärte am “Sonntags-Stammtisch” im BR Fernsehen, warum er sich Fußballspiele ohne Zuschauer in der Bundesliga ab Mitte Mai wieder vorstellen kann.

“Der Fußball ist ein Sonderfall”, sagte er in der Sendung.

“Ich bin dafür, wenn die Vereine das wollen, dass sie ihren Spielbetrieb jetzt mal unter diesen komischen Bedingungen weiterführen können.

” Man müsse aber darauf achten, dass es “nicht zu Privilegierungen kommt”, so Seehofer.

“Wenn die Sportler in dieser Häufigkeit getestet werden, damit man sicher ist, darf das nicht dazu führen, dass es irgendwo bei den Gesundheitsbehörden zu Engpässen bei Testungen von anderen Personen kommt.

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Am kommenden Mittwoch wollen die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder entscheiden, ob der Profifußball seinen Spielbetrieb wieder aufnehmen kann.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte zuvor ein Hygiene- und Sicherheitskonzept vorgelegt, um die restlichen neun Spieltage bis zum 30.

Juni ohne Zuschauer austragen zu können.

Es sieht unter anderem engmaschige Corona-Tests bei Mannschaften, Betreuern und Schiedsrichtern vor.

Disziplin bei Corona-Vorsorge gefordert

Entscheidung Mitte der Woche erwartet

Kritik nach positiven Tests beim 1.

FC Köln

Ex-Ethikrat-Vorsitzender Dabrock: “Lauter Mini-Ischgls”

Sport- und Innenminister Horst Seehofer kann sich vorstellen, dass die Fußball-Bundesliga bald ihren Betrieb wieder aufnimmt.

Im BR-Fernsehen sagte er, er sei dafür – wenn die Vereine das wollten.

Es dürfe aber keine Privilegien für die Liga geben.

Die DFL sieht ihr Konzept dadurch bestätigt.

Birger Verstraete, Spieler beim 1.

FC Köln, übte indes Kritik an der Vorgehensweise seines Vereins.

“Wir werden nicht unter Quarantäne gestellt, und das ist schon ziemlich bizarr”, sagte er einem belgischen Fernsehsender.

Auch SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach kritisierte das Verhalten des Vereins: “Wer mit COVID-19 trainiert, riskiert Schäden an Lunge, Herz und Nieren.

Ich wundere mich, dass Spieler das mit sich machen lassen.

Fußball soll Vorbild sein, nicht Brot und Spiele”, schrieb er auf Twitter.

Die Bundesligisten hatten am Donnerstag mit diesen Tests begonnen.

Beim 1.

FC Köln fielen drei der Tests positiv aus: zwei Spieler und ein Betreuer begaben sich nach Angaben des Vereins umgehend in eine 14-tägige Quarantäne.

Andere Mitglieder des Vereins dürfen aber weitertrainieren.

Und auch der langjährige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, lehnt eine mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Fußball-Bundesliga aktuell vehement ab.

Er hält “diese Idee medizinisch und epidemiologisch für unverantwortlich – sowohl mit Blick auf die Teams, aber auch mit Blick auf die abertausenden zu erwartenden Fantreffen, lauter Mini-Ischgls”.

Praktisch ist das aus seiner Sicht zudem undurchführbar und juristisch problematisch.

“Vor allen Dingen hielte ich es für gesellschaftlich fatal, sogar verheerend, sollte jetzt wieder gespielt werden”, sagte Dabrock, der als Theologie-Professor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg arbeitet, den “Nürnberger Nachrichten”.

Fußball-Bundesliga: Spielbetrieb bald wieder möglich?

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