Gegen den Hass: Twitter will Usern mehr Kontrolle geben – Top News

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– Nur die Follower können auf einen Tweet antworten

Twitter folgt mit seinen Überlegungen einem Trend, der sich schon länger abzeichnet: Soziale Netzwerke sollen mehr zu Orten privater Kommunikation werden.

Facebook setzt schon länger auf Facebook-Gruppen, der Newsfeed verliert hingegen an Bedeutung.

Facebook und Twitter wollen in Zukunft also eher Wohnzimmer sein, anstatt Marktplatz.

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– Alle können auf einen Tweet antworten

Hass und Häme sind auf Twitter Alltag.

Nun möchte die Plattform dagegen vorgehen, in dem sie den Nutzern die Möglichkeit gibt, selbst zu entscheiden, wer ihnen antworten soll.

Möglicherweise ein Plan mit Nebenwirkungen.

Es ist erst einmal nur ein Test, aber ein Test, der gerade viel Beachtung findet.

Twitter experimentiert mit einer neuen Funktion, die es den Nutzern erlauben soll, genau festzulegen, wer auf ihre Tweets antworten darf.

Drei Optionen soll es geben:

Das angedachte Feature richtet sich insbesondere auch gegen sogenannte “Reply Guys”.

So werden Nutzer genannt, die auf Posts gerne mit Hass und Häme antworten.

Twitter ist als Plattform offener als etwa Facebook, standardmäßig kann Jeder Jedem antworten.

Das führt einerseits zu lebendigen Debatten, aber andererseits auch zu jeder Menge schlechter Stimmung.

Bislang konnte man Antworten auf die eignen Tweets nur dann unterbinden, wenn man seinen gesamten Account auf komplett “privat” umstellte.

Das hatte dann allerdings auch zu Folge, dass nur Follower die Tweets lesen konnten.

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Allerdings ist das Vorhaben von Twitter keineswegs unumstritten.

Zum einen gibt es die Befürchtung, dass die Maßnahmen gegen den Hass wenig ausrichten wird.

Denn es bleibt die Möglichkeit, einen Tweet mit Kommentar zu retweeten und darin allerlei Boshaftigkeiten unterzubringen.

Vor allem aber könne die Plattform an Lebendigkeit verlieren, denn Twitter lebt auch vom Austausch der Nutzer untereinander.

Eine weitere Kritik: Politiker und Unternehmen könnten in Zukunft die Kommunikation einseitig gestalten.

In Antworten auf Tweets finden sich oft auch nachvollziehbare Kritik oder sachliche Richtigstellungen.

Die Befürchtung: All das könnte in Zukunft verschwinden und aus Twitter würde eine Plattform voller Ja-Sager.

Wohnzimmer statt Marktplatz

Wird Twitter zum reinen Verlautbarungsorgan?

– Nur Accounts, die in dem Tweet vertagged wurden, können antworten

Hass und Häme sind auf Twitter Alltag.

Nun möchte die Plattform dagegen vorgehen, in dem sie den Nutzern die Möglichkeit gibt, selbst zu entscheiden, wer ihnen antworten soll.

Möglicherweise ein Plan mit Nebenwirkungen.

Gegen den Hass: Twitter will Usern mehr Kontrolle geben

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