Gelockerte Kontaktsperren: Darum schert Sachsen-Anhalt aus – Top News

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Damit ist das von der Pandemie wenig betroffene Sachsen-Anhalt der Lockerungsvorreiter.

Nach einer Schaltkonferenz von Bund und Ländern hatte die Bundesregierung vorgestern verkündet, dass die strengen Kontaktbeschränkungen weiterhin aufrecht erhalten bleiben sollen.

Doch die genaue Umsetzung ist Ländersache.

In Deutschland bröckeln die Kontaktsperren: Sachsen-Anhalt hat die wegen der Corona-Krise geltende Beschränkung von zwei auf fünf Personen gelockert – entgegen der Bund-Länder-Vereinbarung.

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Die Landesregierung will schrittweise zurück zur Normalität.

Sachsen-Anhalt lockert die seit sechs Wochen geltenden Kontaktbeschränkungen.

Von Montag an dürfen fünf Menschen zusammen unterwegs sein, auch wenn sie nicht in einem Haushalt leben.

Das hat die Landesregierung beschlossen.

Bisher war nur die Begleitung durch einen Menschen oder durch mehr Angehörige des eigenen Haushalts erlaubt.

Die Pandemie sei zwar noch nicht überwunden, für eine Entwarnung zu früh.

Dennoch sei es neben dem gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung auch notwendig, so Haseloff, “dass wir schrittweise zu einem normalen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben in unserem Land zurückkehren”.

Haseloff: “Wir geben Verantwortung zurück”

Kulturminister: Gute Konzepte, hohes Problembewusstsein

Auch Besuche in Alten- und Pflegeheimen bald wieder möglich

Vergleichbare Lockerungen in Bayern noch nicht in Sicht

Ab Montag muss es nun in Sachsen-Anhalt keinen triftigen Grund mehr geben, um das Haus zu verlassen.

Außerdem dürfen alle Einzelhandelsgeschäfte unabhängig von der Größe ihrer Verkaufsfläche wieder öffnen, sie müssen aber Auflagen einhalten.

Das sieht die fünfte Eindämmungsverordnung vor, die das Kabinett in Magdeburg auf den Weg gebracht hat.

Auch das Selbstorganisationsrecht der Kirchen und Religionsgemeinschaften wird nicht mehr eingeschränkt, wie Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) mitteilte.

In Deutschland bröckeln die Kontaktsperren: Sachsen-Anhalt hat die wegen der Corona-Krise geltende Beschränkung von zwei auf fünf Personen gelockert – entgegen der Bund-Länder-Vereinbarung.

Die Landesregierung will schrittweise zurück zur Normalität.

Robra begründete den Schritt mit “sehr guten Konzepten”, die erarbeitet worden seien; zudem gebe es ein hohes Problembewusstsein bei den Einrichtungen.

Es würden allerdings nicht alle Einrichtungen mit einem Schlag öffnen können.

Wichtig seien auch Besucherlisten, da einige Häuser auch überregional attraktiv seien.

Ab Montag sind nun wieder religiöse Veranstaltungen und Gottesdienste möglich.

Auch Gedenkstätten und Bibliotheken dürfen ab Montag wieder Besucher empfangen.

Kulturminister Rainer Robra (CDU) sagte, er sei erleichtert, nun erste Schritte zur Öffnung der Kultureinrichtungen verantworten zu können.

Besucher von Alten- und Pflegeheimen in Sachsen-Anhalt dürfen zudem wieder Besuch empfangen.

Vom 11.

Mai an sei eine Stunde Besuch pro Tag von einer Person mit Mund-Nasen-Schutz erlaubt, hieß es.

Das Besuchsverbot der vergangenen Wochen sei damit aufgehoben.

Nun dürfen in Sachsen-Anhalt auch Friseure, Massage- und Fußpflegepraxen, Nagel- und Kosmetikstudios sowie Fahrschulen öffnen.

Vorgesehen ist auch, dass Kinderspielplätze ab 8.

Mai unter bestimmten Bedingungen wieder genutzt werden können.

Voraussetzung ist, dass die Landkreise das im Einzelfall oder per Allgemeinverfügung erlauben.

Sachsen-Anhalt ist von der Corona-Pandemie vergleichsweise wenig betroffen: Bislang ist der Erreger Sars-CoV-2 bei knapp 1.

600 Menschen nachgewiesen worden, täglich kommen wenige hinzu.

Von Donnerstag auf Freitag etwa waren sieben Neuinfektionen registriert worden.

44 Infizierte sind bislang gestorben.

Im bundesweiten Vergleich sind diese Zahlen vergleichsweise gering.

Gelockerte Kontaktsperren: Darum schert Sachsen-Anhalt aus

In Bayern sind vergleichbare Lockerungen noch nicht in Sicht.

Das Land ist deutlich stärker von der Corona-Pandemie betroffen.

Bei der Debatte um Lockerungen der Corona-Maßnahmen sind für Ministerpräsident Söder “Umsicht und Vorsicht” der höchste Maßstab.

Man wolle “Erleichterungen und Perspektiven schaffen, aber Erfolge nicht verstolpern”, sagte Söder im Interview mit der Rundschau.

So sei es möglich, das Risiko eines Rückfalls und einer zweiten Welle zu minimieren.

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