Gesandter: Sogenannter “Spion” gefährdet Türken in Österreich

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WIEN

Die türkische Gemeinschaft in Österreich steht unter Druck inmitten der so genannten Geständnisse eines türkischen Spions, die die Türkei für unbegründet hält.

Im Gespräch mit der Agentur Anadolu sagte der türkische Botschafter in Österreich, Ozan Ceyhun, die Anschuldigungen seien haltlose Anschuldigungen gegen den türkischen Geheimdienst.

“Ich habe Journalisten aus verschiedenen Ländern deutlich erklärt, dass diese Person keine Beziehung zum türkischen Geheimdienst und meinem Land hat”, sagte Ceyhun.

Er fügte hinzu, dass Ankara die Reaktion der österreichischen Regierungsminister auf die Anschuldigungen mit Trauer verfolgt.

“Es gibt mehrere Kommunikationskanäle zwischen Österreich und der Türkei”, so Ceyhun. “Sie könnten sich mit uns in Verbindung setzen. Bislang haben uns die österreichischen Behörden jedoch keine Informationen zu diesem Thema gegeben.

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Der türkische Botschafter drückte auch seine Besorgnis über die möglichen Auswirkungen der Fehlinformationen auf die türkische Gemeinschaft im Land aus.

Nach Berichten in der österreichischen Presse vom vergangenen Monat ging ein Mann namens Feyyaz Ozturk in eine Polizeistation in Wien und behauptete, er sei vom türkischen Geheimdienst rekrutiert worden.

Er soll berichtet haben, dass er den Befehl erhalten habe, mehrere Politiker kurdischer Herkunft in Österreich zu ermorden, hiess es in den Berichten.

Die Tuerkei hatte im vergangenen Monat die Vorwuerfe energisch zurueckgewiesen und gesagt, “antituerkische Kreise” stuenden dahinter.

Trotzdem kuendigte Innenminister Karl Nehammer im vergangenen Monat an, dass die Justiz Anklage wegen des Verdachts der Spionage erheben werde, fuegte er hinzu: “Die Einflussnahme einer ausländischen Macht in Österreich wird nicht akzeptiert.”

In Österreich lebt eine türkische Einwanderergemeinschaft von mehr als 200.000 Menschen, die ständig Rassismus und Islamophobie ausgesetzt sind.

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