Gesundheitsämter im Krisenmodus: Die stillen Helden – Top News

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Den Gesundheitsämtern kommt im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Schlüsselrolle zu.

Sie ermitteln Kontaktpersonen von Infizierten, verordnen Quarantäne-Maßnahmen, genehmigen Hygienepläne.

Doch es mangelt deutschlandweit an qualifiziertem Personal.

Sie sind die stillen Helden der Corona-Krise: die Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern.

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Seit Beginn der Krise sind sie im Mehrschichtbetrieb ununterbrochen im Einsatz – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

Zwar bekommen die Gesundheitsämter Unterstützung aus anderen Teilen der Verwaltung.

Doch die Hauptlast bleibt am Stammpersonal hängen.

Für Amtsärztin Gudrun Widders vom Gesundheitsamt Berlin-Spandau wird die Leistung Ihrer Mitarbeiter in der Öffentlichkeit zu wenig gewürdigt.

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Mit den Lockerungen kommen neue Aufgaben auf die Ämter zu

Rigide Sparpolitik führte zu Personalmangel

Gesundheitsämter haben Schlüsselrolle im Kampf gegen Corona

Dabei ist es dem Team von Gudrun Widders gelungen, durch akribische Recherche der Kontaktpersonen und schnelle Quarantäne die Zahl der Infizierten im Bezirk, entgegen dem Trend in Berlin, gering zu halten.

Insgesamt gab es in Spandau nur knapp über 300 Fälle.

Mit den Lockerungen kommen jetzt neue Aufgaben auf die Ämter zu: Überprüfung und Abstimmung von Hygienekonzepten in Schulen, Kitas, Gastronomie und Pflegereinrichtungen.

Auch die Recherche von Kontaktpersonen wird schwieriger, wie Widders in einem ARD-Interview sagt.

Den Gesundheitsämtern kommt im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Schlüsselrolle zu.

Sie ermitteln Kontaktpersonen von Infizierten, verordnen Quarantäne-Maßnahmen, genehmigen Hygienepläne.

Doch es mangelt deutschlandweit an qualifiziertem Personal.

Damit es nicht soweit kommt, fordert die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte im Gesundheitsdienst, Ute Teichert, mehr Personal in den Gesundheitsämtern.

Wegen der rigiden Sparpolitik der letzten Jahre fehlten in den Ämtern Fachärzte, Gesundheitsaufseher, Hygieneinspektoren und sozialmedizinische Assistenten.

Sendehinweis: Mehr dazu heute Abend um 21:45 bei Report München im Ersten.

Tatsächlich haben sich Bund und Länder Ende März auf diese Zahlen verständigt.

Laut einer NDR-Umfrage kann aber nur ein Drittel der Gesundheitsämter diese Vorgabe erfüllen.

Der jahrelange Sparkurs hat seine Spuren hinterlassen.

Doch bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie kommt den Ämtern die Schlüsselrolle zu.

Nur wenn Kontaktpersonen schnell ermittelt und Infektionsketten unterbrochen werden, lässt sich die Pandemie eindämmen.

Ohne eine nachhaltige Personalpolitik wird das nicht gelingen.

Gesundheitsämter im Krisenmodus: Die stillen Helden

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