Gesundheitsministerium distanziert sich von Aiwangers Einkäufen – Top News

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Aiwanger hatte dem BR gesagt, er habe Vorbereitungen für eine große Notunterkunft für bis zu 10.

000 Corona-Kontaktpersonen geplant.

Dafür ließ er im März im Namen des Freistaats Güter im Wert von mehreren Millionen Euro anschaffen: neben 10.

000 Matratzen und Bettzeug auch Handtücher, Waschlappen und 90.

000 Wischmopps.

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Aus damaliger und aus heutiger Sicht sei es dringend nötig gewesen, das zu organisieren, sagte der Wirtschaftsminister zur Begründung.

Denn Hotels seien damals noch nicht frei gewesen.

Aiwanger selbst teilte mit: “Sollte sich die Situation wieder verschärfen, dann können wir auf unserem Materiallager aufbauen.

Tausende Matratzen, Handtücher und Wischmopps ließ Wirtschaftsminister Aiwanger für eine geplante große Notunterkunft für Corona-Kontaktpersonen anschaffen.

Das Gesundheitsministerium war laut einem Sprecher nicht informiert – und distanziert sich.

Der Großeinkauf des bayerischen Wirtschaftsministeriums für mögliche Notunterkünfte in der Corona-Krise sorgt auch innerhalb der Staatsregierung für Verwunderung.

Das Gesundheitsministerium stellte nun klar, dass es von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) nicht in das Vorhaben eingeweiht worden war, in der Messe München eine große Notunterkunft für Corona-Kontaktpersonen einzurichten.

Zwar sei im Corona-Krisenstab des Gesundheitsministeriums und dem Katastrophenstab der Staatsregierung allgemein über mögliche Not- oder Behelfsunterkünfte gesprochen worden, im Detail sei das Ministerium jedoch über Aiwangers Pläne nicht informiert gewesen, sagte ein Ministeriumssprecher dem BR.

Auch in der CSU-Fraktion sorgt Aiwanger Krisenmanagement nach BR-Informationen zum Teil für Kopfschütteln.

Sogar einzelne Minister kritisierten hinter vorgehaltener Hand im Gespräch mit dem BR die Einkäufe ihres Kollegen.

Von Aktionismus war die Rede und davon, dass unklar sei, wo Matratzen und Wischmopps langfristig gelagert werden sollen.

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Auf Twitter machte sich FDP-Fraktionschef Martin Hagen über Aiwangers Großeinkauf lustig: “Krisenmanagement der Freie-Wähler-Minister: 90.

000 Wischmopps im Wirtschaftsministerium, aber kein Desinfektionsmittel an Bayerns Schulen.

Gesundheitsministerium wusste nichts von Wischmopps

FDP-Fraktionschef spottet

Auch von der Beschaffung der Handtücher und Wischmopps distanzierte sich das Gesundheitsministerium ungewöhnlich deutlich.

Man sei nicht informiert gewesen, sagte der Sprecher.

Das Wirtschaftsministerium habe selbst das Material bestellt und die Verträge dafür geschlossen.

“Dies geschah im eigenen Entscheidungs- und Verantwortungsbereich des Wirtschaftsministeriums – auch für das von Ihnen genannte Material”, hieß es dazu.

“Lediglich die Bezahlung läuft über das bayerische Gesundheitsministerium aus Mitteln des Sonderfonds Corona-Pandemie.

Tausende Matratzen, Handtücher und Wischmopps ließ Wirtschaftsminister Aiwanger für eine geplante große Notunterkunft für Corona-Kontaktpersonen anschaffen.

Das Gesundheitsministerium war laut einem Sprecher nicht informiert – und distanziert sich.

Gesundheitsministerium distanziert sich von Aiwangers Einkäufen

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