Große Kaufhäuser öffnen: Einzelhandel erwartet keinen Ansturm – Top News

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Der Handel muss den Zugang deshalb streng kontrollieren.

Während etwa Supermärkte nur so viele Kunden einlassen wie es Einkaufswagen gibt, lösen die Kaufhäuser das Problem mit Kontrollen am Eingang.

Die Modekette Wöhrl etwa mit ihren 24 Filialen in Bayern lässt Mitarbeiter Eintrittskarten verteilen.

Wenn die Karten alle sind, darf niemand mehr rein.

Martin Barzauner, Verkaufsleiter bei Wöhrl, rechnet aber sowieso nicht mit einem Sturm auf die Kaufhäuser.

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Auf diesen Tag hat der Handel sehnsüchtig gewartet: In Bayern dürfen ab Montag nun auch Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von über 800 Quadratmetern öffnen.

Mit einem großen Ansturm rechnet aber niemand.

Normalerweise ziehen große Kaufhäuser die Menschen in die Innenstädte.

Doch in der Coronakrise ist alles anders.

Die Bürgerinnen und Bürger sind vorsichtig.

Nach einem ausgedehnten Einkaufsbummel steht wohl nur wenigen der Sinn – auch, weil nach wie vor Einschränkungen gelten.

In den Geschäften herrscht Maskenpflicht, und der Zugang ist beschränkt.

Auf 20 Quadratmeter darf nur ein Kunde kommen.

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Der schwedische Möbelkonzern Ikea hat sechs Einrichtungshäuser im Freistaat.

Schon vor Corona hat Ikea seine Kunden mit einem automatischen Kundenzählsystem erfasst.

Nun kontrollieren zusätzlich Mitarbeiter an allen Eingängen, dass nicht zu viele Kunden ins Haus strömen.

Auch im Inneren der Einrichtungshäuser gelte ein strenges Sicherheitskonzept, sagt Pressesprecherin Chantal Gilsdorf.

Regelmäßige Durchsagen sollen die Menschen an die Maskenpflicht erinnern.

Markierungen in den Gängen machen auf die Abstandsregeln aufmerksam.

Strenge Kontrollen vor den Geschäften

Ikea zählt Kunden elektronisch

Innenstädte: Nur halb so viel los wie sonst

Prognose: Nicht alle Geschäfte überleben Coronakrise

Auf diesen Tag hat der Handel sehnsüchtig gewartet: In Bayern dürfen ab Montag nun auch Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von über 800 Quadratmetern öffnen.

Mit einem großen Ansturm rechnet aber niemand.

Auch wenn nun alle Geschäfte öffnen dürfen – Normalität kehrt sicher nicht ein.

In den vergangenen zwei Wochen war in vielen Städten in Bayern nur halb so viel los wie sonst, sagt Uwe Werner vom Einzelhandelsverband Mittelfranken.

„Wir sind gespannt und voller Hoffnung, aber nicht voller Euphorie“, so Werner.

Ohne die Möglichkeit, einen Kaffee zu trinken oder eine Kleinigkeit zu essen, mache vielen Menschen der Einkaufsbummel keinen rechten Spaß.

Unter dieser Zurückhaltung der Kunden wird der Handel auf Dauer leiden, glaubt Werner.

7.

500 Einzelhandelsbetriebe gibt es nach seinen Angaben in Mittelfranken.

Etwa 500 von ihnen, so die Prognose, werden die Coronakrise nicht überleben.

Der Einzelhandel fordert deshalb einen Konsumgutschein in Höhe von 500 Euro für jeden Bürger.

Große Kaufhäuser öffnen: Einzelhandel erwartet keinen Ansturm

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