Hasskommentare gegen Lübcke: Sieben Beschuldigte in Bayern – Top News

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Die Beschuldigten stammen aus München, Nürnberg, Kempten, Kiefersfelden, Pocking sowie den Landkreisen Dachau und Oberallgäu.

Gegen sie bestehe der Verdacht der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten, der Billigung von Straftaten und der Beleidigung, heißt es in der Mitteilung.

In Bayern wird gegen sieben Personen wegen Hasskommentaren über den getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ermittelt.

Die Behörden ließen Wohnungen durchsuchen und Rechner beschlagnahmen.

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Die Aktion war Teil einer bundesweiten Razzia.

Auch in Bayern haben am Donnerstagmorgen Durchsuchungen wegen Hasskommentaren im Zusammenhang mit dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke stattgefunden.

Wie das Landeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft München mitteilten, wird gegen sechs Männer und eine Frau im Alter zwischen 23 und 67 Jahren ermittelt.

Wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft auf BR-Anfrage erklärte, wurden bei den Durchsuchungen Laptops, Computer und Mobiltelefone sichergestellt.

Die Daten werden jetzt ausgewertet.

Die Beschuldigten seien vernommen worden, es habe keine Festnahmen gegeben, sagte der Sprecher.

Durchsuchungen in mehreren Regionen

Keine Festnahmen

Hasskommentare in sozialen Netzwerken

Deutschlandweit 40 Durchsuchungen

Herrmann: “Hasspostings Vorstufe für weitere Radikalisierung”

Mordprozess soll am 16.

Juni beginnen

In Bayern wird gegen sieben Personen wegen Hasskommentaren über den getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ermittelt.

Die Behörden ließen Wohnungen durchsuchen und Rechner beschlagnahmen.

Die Aktion war Teil einer bundesweiten Razzia.

Die Durchsuchungen in Bayern waren nach LKA-Angaben Teil einer bundesweiten Aktion mit Durchsuchungen bei 40 Beschuldigten.

Mit sieben hat Bayern im Ländervergleich neben Nordrhein-Westfalen die meisten Tatverdächtigen.

Insgesamt ermitteln zwölf Generalstaatsanwaltschaften und Staatsanwaltschaften.

Die Federführung haben die Behörden in Hessen.

Sie hatten in den vergangenen Monaten zahlreiche Hasskommentare gesichert.

Die Tatverdächtigen sollen im Zusammenhang mit dem Tod von Regierungspräsident Walter Lübcke Hasskommentare in sozialen Netzwerken gepostet haben – unter anderem auf YouTube und Facebook.

Vor dem Tod gab es Kommentare wie ”Hängt die Volksverräter”, nach dem Tod des CDU-Politikers Kommentare wie “Mal den Richtigen erwischt”, so der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft weiter.

Staatsanwältin Teresa Ott ergänzte bei einer Pressekonferenz, dass die Beschuldigten “ganz überwiegend noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten” seien – “insbesondere nicht einschlägig”.

“Hass und Hetze aller Art dulden wir auch im Internet nicht”, kommentierte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Durchsuchungen.

“Hasspostings können die Vorstufe für eine weitere Radikalisierung und schlimmste Straftaten sein, wie der Mord an dem Kassler Regierungspräsidenten auf schrecklichste Weise zeigt.

Der Kasseler Regierungspräsident wurde im Juni des vergangenen Jahres auf der Terrasse seines Hauses erschossen.

Der mutmaßliche Täter, ein bekennender Rechtsextremist, sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Der Mordprozess gegen ihn und einen mutmaßlichen Unterstützer soll am 16.

Juni beginnen.

Hasskommentare gegen Lübcke: Sieben Beschuldigte in Bayern

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