Heal the World: Auf dem Kontrabass durch vier Kontinente – Top News

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Damit die Musik auch jetzt Menschen zusammenbringt, hat sich ein Musiklehrer aus Mühldorf etwas besonderes einfallen lassen.

Er hat eine Weltband für einen einzigen Song gegründet.

Die Kontrabassklänge aus der ganzen Welt kommen am Computer zusammen.

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“Mit Musik bringt man Menschen durch Begeisterung und Freude zusammen”, sagt Claus Freudenstein.

Er ist leidenschaftlicher Kontrabass-Spieler und Musiklehrer aus Mühldorf.

Ihn hat die Corona-Krise hart getroffen.

Alle seine Konzerte wurden abgesagt.

Der finanzielle Aspekt ist nur das eine.

Ihm fehle vor allem der Austausch, die Nähe zum Publikum, zu seinen Studenten und vor allem zu anderen leidenschaftlichen Musikern, sagt er.

Um trotzdem zusammen zukommen, hat Freudenstein etwas auf die Beine gestellt, was den Menschen besonders in dieser Zeit Freude bereiten soll.

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“Weltband” will Brücken bauen

Kontrabassisten aus – fast – der ganzen Welt

Das gemeinsame Lied stammt von Michael Jackson

Musik schenkt Freude und Freunde

Konzertabsagen und kein Ende in Sicht

Um diesen Kontakt nicht zu verlieren und die Distanz zu überbrücken, hat sich Freudenstein etwas einfallen lassen: Er hat eine Art “Weltband” gegründet – doch nur für einen Song und eben diesen einen Moment.

Damit die Musik auch jetzt Menschen zusammenbringt, hat sich ein Musiklehrer aus Mühldorf etwas besonderes einfallen lassen.

Er hat eine Weltband für einen einzigen Song gegründet.

Die Kontrabassklänge aus der ganzen Welt kommen am Computer zusammen.

Jede Künstlerin und jeder Künstler hat seinen Part für sich aufgezeichnet, mal mit dem Handy, mal mit der Profi-Kamera.

Die Einzelteile hat Claus Freudenstein dann nach und nach zu einem ganz besonderen Stück zusammengefügt.

Mit dabei sind hochkarätige Kontrabassisten aus der ganzen Welt, wie Phoebe Russel, Solobassistin des Queensland Symphony Orchestra in Australien oder Professor und Solokünstler Božo Paradžik aus Kroatien, aber auch Talente wie Estrella Santos, Kontrabass-Studentin aus Honduras, Ianto Hien, Minibassist aus Burghausen oder Lorraine Campet aus Frankreich.

Der Kopf schwingt immer mal wieder mit, bei dem ein oder anderem markanten Ton.

So sitzt Claus Freudenstein in seinem Musikzimmer, sein Contra-Bass ruht ruhig auf seinem linken Bein.

In diesen Momenten fühlt sich der Musiker vollkommen, denn die Musik gebe ihm “innere Ruhe, Freude und Zufriedenheit, viele Freunde und das Gefühl verstanden zu werden.

Das Gefühl, Menschen Freude zu bereiten.

Und mir selber natürlich.

Die Musik gibt mir eigentlich alles.

Das Lied, das sie zusammen spielen ist “Heal the World” von Michael Jackson.

Einerseits, weil Freudenstein findet, dass die Welt gerade wirklich ein wenig “heilen” muss, aber auch, weil seiner Ansicht nach grade jetzt nicht vergessen werden soll, dass “wir eine Welt sind”.

Bei “Heal the World” soll es um dasselbe gehen: zehn Musiker aus zehn verschiedenen Ländern, von vier verschiedenen Kontinenten, die alle dieselbe Sprache sprechen: die Musik.

Heal the World: Auf dem Kontrabass durch vier Kontinente

Eigentlich würde Freudenstein diesen Monat zahlreiche Konzerte geben, seine Studenten unterrichten, die “Bayerischen Bass-Tage” planen – doch schon seit März prasseln die Absagen auf ihn ein, erzählt er.

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